BBZ Aktuell

Studieninformationstag am BBZ Merzig

Um die Wartezeit auf die Sommerferien zu verkürzen und etwas Abwechslung in den täglichen Schulalltag zu bringen, wurde zum Ende des Schuljahres 2015/16 für das Oberstufengymnasium, Klassenstufe 12, ein Studieninformationstag am BBZ Merzig angeboten: Vier Hochschulen stellten Studiengänge aus den Bereichen Gesundheit und Soziales sowie dem Bereich Wirtschaft vor.

So referierten die HTW Saar und die Universität Trier über den Studiengang Wirtschaftswissenschaften sowie über Studiengänge im Gesundheitsbereich oder mit sozialem Schwerpunkt.

Die Laufbahn zum Polizeikommissar /zur Polizeikommissarin wurde vom Landespolizeipräsidium Saarland vorgestellt und die SHG Kliniken Merzig gGmbH erläuterten den Studiengang „Bachelor of Science Pflege“.

Nach jedem Vortrag bestand für alle beteiligten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Das BBZ Merzig dankt allen Referenten für den gelungenen und informativen Vormittag.

„Hoch hinaus“: Besuch des Kletterparks und Hochseilgartens in Merzig

Etwas Wehmut war schon dabei: Abschlussfeier der SPF 11.2

Alle Schülerinnen und Schüler der Abschlussklasse SPF 11.2 trafen sich gegen Ende des Schuljahres nach erfolgreich bestandener Abschlussprüfung mit ihrem Klassenlehrer, den Fachlehrern, Abteilungsleiterin Anne Maria Schneider und Schulleiter Andreas N. Heinrich im Merziger Stadthallen-Restaurant Dionysos; diese kleine Feierstunde bildete einen würdigen Abschluss von zwei erfolgreichen Schuljahren. Alle zur Prüfung angetretenen Schülerinnen und Schüler erhielten dort ihr Abschlusszeugnis.

Begonnen hatte der Tag mit einem Ausflug nach Mannheim mit Klassenlehrer Helmut Schaub.

Auf dem Programm stand u. a. der Besuch des Mannheimer Luisenparks, eine der größten und schönsten Parkanlage in Deutschland.

Der Tag endete dann mit dem gemeinsamen Abschlussessen in Merzig.

In seiner Begrüßungsansprache am Abend stellte Schulleiter Andreas N. Heinrich weniger die erbrachten Leistungen als das soziale Miteinander in den Vordergrund, welches die Klasse sowohl untereinander als auch gegenüber den Lehrern an den Tag legte. Er ermunterte alle, sich diese Tugenden auch im späteren Leben zu bewahren und nicht zu sehr auf den eigenen Erfolg zu schauen.

Die Zeugnisausgabe wurde anschließend von Klassenlehrer Helmut Schaub vorgenommen, der an jeden Absolventen noch persönliche Worte richtete. Schaub sah die Feier sowohl mit einem lachenden als auch einem weinenden Auge. Lachend insofern, dass es jetzt nur noch wenige Tage bis zu den Sommerferien sind, und weinend, da jetzt die Zeit gekommen ist, voneinander Abschied zu nehmen.

Alles Gute an alle unsere Absolventen der Berufsfachschulen.

„Hoch hinaus“: Besuch des Kletterparks und Hochseilgartens in Merzig

Gegen Ende des Schuljahres 2015/16 machte sich die Klasse GS FOS 11.2 auf in den Kletterpark und Hochseilgarten nach Merzig. Alle waren gespannt auf das, was sie bei der teambildenden Maßnahme erwarten würde.

Nach der Vorstellung des Kletterparks, den dort geltenden Regeln und den Parcours mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden gab es eine genaue Einweisung in Klettergurt und Sicherungssystem durch die Betreuer vor Ort; die Begriffe „Karabiner“ und „Scooter“ wurden so für die nächsten dreieinhalb Stunden Begleiter für Schüler und Lehrer.

Daraufhin galt es, die Herausforderungen der besonderen Art anzunehmen und Selbstvertrauen zu entwickeln, allerdings alles unter dem Motto der Freiwilligkeit; jeder Teilnehmer bestimmte zudem seinen persönlichen Schwierigkeitsgrad.

Die Freude sollte für alle Beteiligten im Mittelpunkt stehen; so mancher Parcours überraschte mit abenteuerlichen und reizvollen Übungen; beispielsweise war die Kletterwand im Parcours drei für viele eine zuerst beängstigende, dann eine kreativ-mutige Herausforderung.

Der Tag bot so für jeden ein individuelles Erlebnis; für alle bestand die Möglichkeit, eigene Grenzen zu erkennen und gegebenenfalls zu erweitern sowie Barrieren und mentale Blockaden abzubauen; diese Erkenntnisse sollen die Schüler zukünftig auch in andere Bereiche übertragen können.

Ein gelungener Vormittag – Danke an das Team vor Ort, das alles genau im Blick hatte und bei Problemen immer weiterhalf.

Schüler des BBZ Merzig übergeben dem Schulförderverein gewonnenen Geldpreis

Das BBZ Merzig hat 265 € bei der Teilnahme am Wettbewerb der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung „Jugend will sich-er-leben 2015/16: Die Azubi Formel – Sicher+Richtig+Gut“ gewonnen.

Ziel des Wettbewerbs ist dank dieser Azubi-Formel, dass der Auszubildende überprüfen kann, ob er in seiner Ausbildung auf einem guten Weg ist; nur diejenigen, die sicher, richtig und gut arbeiten, bleiben gesund, starten gut in den Beruf und haben dann die allerbesten Chancen, nach der Ausbildung übernommen zu werden oder einen guten Arbeitsplatz zu finden.

Das gewonnene Geld wurde dem Schulförderverein des BBZ Merzig, entgegengenommen vom           1. Vorsitzenden Wolfgang Quinten, übergeben; dieser unterstützt u. a. Schulveranstaltungen oder fördert sozial Benachteiligte, sodass das Geld allen Schülern zu Gute kommt.

Ein Dank hier an Gerd Bruns, der viele Ausbildungsklassen für die Teilnahme an diesem Wettbewerb begeistern konnte.

Abschlussfeier der diesjährigen Abiturienten 2016 am BBZ Merzig: „Abinauten – Wir greifen nach den Sternen" (02.07.2016)

Unter dem Motto „Abinauten – Wir greifen nach den Sternen“ fanden am Samstagabend, 02. Juli 2016, die Feierlichkeiten der Abiturienten 2016 in der Stadthalle in Merzig statt, die galaktisch schön geschmückt war: 43 Schülerinnen und Schüler erhielten in diesem Jahr das Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife.

Alle anwesenden Absolventen strahlten glücklich, da auf das finale Ziel „Abitur“ drei Jahre lang hingearbeitet wurde; heute Abend erhielten alle endlich den Lohn für ihr hartes Arbeiten.

Mateja Baresic und Marius Altmeyer, beide selbst „Abinauten“, moderierten durch das feierliche Programm.

Nach einer ersten musikalisch gelungenen Darbietung „Marriage d´amour“ durch Marie-Claire Weisberger am Flügel hielt der stellvertretende Schulleiter Torsten Klein die Abschlussrede. Er betonte, dass die diesjährigen Abiturienten des BBZ Merzig überdurchschnittlich gut abgeschnitten hätten. Der Rucksack sei in den drei Jahren durch Lehrer, Schulstoff und die Ratschläge der Eltern gut gefüllt und gepackt worden, so Klein, nun könne die weitere Reise ins Leben beginnen; eine weitere Rede durch Bernd Altpeter, Kreisbeigeordneter des Landkreises Merzig-Wadern, folgte; auch er gratulierte allen Abiturienten zum bestandenen Schulabschluss.

Anschließend sang der Schulchor „Auf Euch“ – eine Art Laudatio auf alle Absolventen.

Danach erhielten alle Schülerinnen und Schüler des E-Kurses Gesundheit durch Tutor Dr. Eric Biehler ihre Abschlusszeugnisse; es folgte der E-Kurs Pädagogik/Psychologie durch Tutor Uli Seiler.

Samira Adams und Alicia Grün interpretierten daraufhin den Song „Don`t worry“ und erhielten jede Menge Beifall dafür.

Es folgte die Zeugnisausgabe des E-Kurses BWL durch Tutor Dieter Schumacher; danach sang der Abi-Chor „Fireflies“.

Im weiteren Verlauf der Feier wurden die Besten des Abends geehrt: Unter den 43 Schülerinnen und Schülern setzten sich Tabea Antis (Oberstufengymnasium, Bereich Gesundheit und Soziales) und Christian Jager (Oberstufengymnasium, Bereich Wirtschaft) als die Besten durch; Christian Jager als Allerbester seines Jahrgangs am BBZ Merzig erhielt auch vom Schulförderverein für seine Leistungen einen Buchpreis.

In den jeweiligen Profilfächern, den sogenannten Erweiterungskursen, überzeugten mit besten Ergebnissen im Fach Gesundheit Natalie Tillack, im Fach Pädagogik/Psychologie Tabea Antis sowie im Fach BWL Laurent Simon Kiefer; für beste Gesamtleistungen wurden Samira Adams, Markus Johannes Biehl, Laurent Simon Kiefer, Antonia Merz, Annika Steinmetz, Maike Thome und Natalie Tillack ausgezeichnet; den Scheffelpreis erhielt in diesem Jahr Anna Chittka.

Eine amüsant-erheiternde Tanzeinlage der „Abi-Chippendales“ erfolgte daraufhin; hierbei zeigten einige männliche Abinauten ihr Können.

In der nachfolgenden Schülerrede durch Mateja Baresic, Jasmin Schons und Max Fox begrüßten die drei alle Abinauten auf dem Planeten Zukunft. Sie betonten, dass sie auf ihrer dreijährigen Reise durch die Galaxie einige Zwischenstopps einlegen mussten, um ihr Raumschiff aufzutanken und mit neuem Wissen zu füllen. Man wuchs auf dieser Reise näher zusammen und konnte so manche Turbulenz oder Gefahr als Gemeinschaft überstehen. Mit dem heutigen Abend gehe diese Mission nun zu Ende, allerdings liegen weitere abenteuerliche Reisen vor allen. Darum riefen die drei Redner alle Abinauten noch einmal auf die Bühne, um ihnen einen Abinauten-Ausweis zu übergeben, der in dunklen Zeiten Hoffnung schenken soll und stets daran erinnern soll, was alle geschafft haben und noch schaffen können.

Anschließend verabschiedete sich Klaus Dewald, Abteilungsleiter des Oberstufengymnasiums, persönlich mit seiner Version von „Time to say goodbye“ von allen Abinauten.

Dann ergriffen die diesjährigen Tutoren Dr. Eric Biehler, Uli Seiler und Dieter Schumacher das Wort: Sie packten den Abinauten den Koffer fürs Leben – gutgemeint mit Ratschläge aus dem pädagogisch-psychologischen, gesundheitlichen und ökonomischen Bereich.

Die diesjährigen Abiturienten performten daraufhin ihren persönlichen „Abinauten“ Song.

Danach freuten sich alle Anwesenden auf das Buffet des Partyservice Christ, welches die Abiturienten durch den Aufruf der LBS-Saar-Aktion „Alles gekonnt“ im März 2016 gewonnen haben.

Drachenbootrennen 2016 und das BBZ Merzig war dabei ... die Erwartungen wurden übertroffen! (02.07.2016)

Am 02.07.2016, 12:08 Uhr, startete das BBZ Merzig beim Drachenbootrennen in Merzig im Rahmen des Merziger Stadtfestes.

Die Drachenbootcrew des BBZ Merzig sicherte sich in der Gesamtwertung einen guten 14. Platz; bei der Stadtmeisterschaft wurde ein grandioser 3. Platz erreicht.

Vielen Dank an Monika und Markus vom Kanuclub Merzig, die die beteiligte Crew in den zwei Trainingseinheiten gut vorbereitet haben.

 

Abschlussfeier der Fachoberschüler Gesundheit und Soziales, Sozialwesen, Technik und Wirtschaft 2016 am BBZ Merzig (01.07.2016)

Am Freitag Abend, 01. Juli 2016, fanden die diesjährigen Feierlichkeiten für alle Fachoberschulabsolventen in der Stadthalle in Merzig statt; 156 Schülerinnen und Schüler erhielten in diesem Jahr das Zeugnis der Allgemeinen Fachhochschulreife.

Die Stadthalle füllte sich gegen Abend schnell mit elegant gekleideten jungen Menschen und ihren Verwandten und Freunden - alle gelöst und glücklich strahlend - mit der Vorfreude auf das lang ersehnte Abschlusszeugnis.

Monatelang stand diese zentrale Prüfung im Raum, gefolgt von Ängsten, dem Lernstress und der Sorge, die Prüfung nicht zu schaffen. Doch an diesem Abend durften alle Absolventen die Früchte ihres langen Lernens ernten.

Sunita Gopalakrishnan und Ruben Palillo, beide selbst Fachoberschulabsolventen des Bereichs Wirtschaft, moderierten durch das feierliche Programm.

Nach einer ersten musikalisch gelungenen Darbietung durch Marie-Christin Koewenig am Flügel hielt Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich die Abschlussrede. Er listete auf, was die Absolventen bis zum Erreichen dieses Abschlusses alles lernen mussten, damit ihnen jetzt viele Türen offenstehen, denn das Ende der Schulzeit, so Heinrich, bedeute auch gleichzeitig ein neuer Anfang für den weiteren beruflichen Lebensweg.

Es folgte ein weiterer Auftritt der Schülerinnen Fabienne Dupont, Anne Jaeger und Anna-Lena Trossen; sie interpretierten „Stay“ von Rihanna.

Danach erhielten alle 63 Absolventen der FOS Wirtschaft ihre Abschlusszeugnisse.

In der nachfolgenden Schülerrede durch den Schulsprecher Palillo Ruben und die Absolventin Sunita Gopalakrishnan bedankten sich beide bei allen beteiligten Lehrern und Eltern für ihre Unterstützung in den letzten zwei Jahren. Sie stellten den Weg zur Allgemeinen Fachhochschulreife als turbulente Fahrt dar, die nicht immer geradlinig verlief; es gab so manche Kurven, Hindernisse mussten überwunden werden, an einer roten Ampel musste man warten oder vor einer drohenden Sackgasse musste die richtige Abzweigung genommen werden. Beide gratulierten daraufhin allen, die an diesem Abend auf der Bühne stehen und ihr lang ersehntes Zeugnis entgegennehmen können, denn sie alle haben die turbulente zweijährige Fahrt bravourös gemeistert. Es habe sich nun eine Schranke geöffnet, die alle weiterfahren lasse, sei es in eine Ausbildung oder ein Studium, so die beiden.

Danach bekamen 35 Schüler der FOS-Technik ihre Abschlusszeugnisse.

Eine weitere Darbietung durch Annabelle Haupert folgte; die Absolventin der Fachoberschule Gesundheit und Soziales zeigte in „Annabelles Tanz“ ihre Showtanz-Qualitäten.

Es folgte an diesem Abend das letzte Mal die feierliche Übergabe der Abschlusszeugnisse an 13 Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule Sozialwesen, da diese Schulform zum Ende dieses Schuljahres ausläuft.

Daraufhin bekamen 45 Schülerinnen und Schüler des Bereichs Gesundheit und Soziales ihr Zeugnis.

Klaus Dewald, Abteilungsleiter am BBZ Merzig, sowie Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule Gesundheit und Soziales performten im „4chords-Song“ ihr Können.

Gegen Ende der Feier wurden noch die Besten geehrt: Unter den 156 Schülerinnen und Schülern setzten sich Nina Reinert (Fachoberschule Gesundheit und Soziales) und Matthias Neumann (Fachoberschule Technik) durch – beide mit dem besten Notendurchschnitt aller FOS-Absolventen; beide erhielten auch durch den Schulförderverein jeweils einen Buchpreis.

Die Beste in der Fachoberschule Sozialwesen war Annika Valentin, beste Absolventin der FOS-Wirtschaft war Cigdem Nas.

In den jeweiligen Fachdisziplinen überzeugten mit besten Ergebnissen Jasmin Djanic (Pädagogik, Psychologie), Julia Reinardt (Gesundheit und Pflege), Matthias Neumann (naturwissenschaftliche Fächer einschließlich Technologie) und Cigdem Nas (BWL und Rechnungswesen).

Zum Ende der Veranstaltung gaben die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule Gesundheit und Soziales mit „Time of our lives“ ihr Bestes und die Veranstaltung klang im Foyer der Stadthalle gemütlich aus.

HIV-/Aids-Prävention in der S/SPF 10.2 (20.06.2016)

Am 20.06.2016 besuchte Jenny Schillo vom Gesundheitsamt Merzig-Wadern die Klasse S/SPF 10.2 des BBZ Merzig. Ziel war es, den Schülerinnen und Schülern ein realistisches Bild über HIV, AIDS und andere sexuell übertragbare Krankheiten zu vermitteln.

Die Themen HIV und Aids hatte die Klasse bereits im Biologie-Unterricht besprochen. „Dabei wurde deutlich, dass die Schülerinnen und Schüler viele weiterführende Fragen haben“ stellt die Biologie-Lehrerin Simone Scherer fest. All diese Fragen konnten sie nun an Jenny Schillo richten. Offen, umfassend und mit viel Sensibilität informierte sie die Schüler nicht nur über Ansteckungsmöglichkeiten, Risikofaktoren und den HIV-Test, sondern auch über das Leben mit HIV und mögliche Einschränkungen hinsichtlich der Berufswahl. Dabei sollte den Schülerinnen und Schülern verdeutlicht werden, dass Aids nach wie vor eine unheilbare Krankheit ist.

Zudem wurden sie darüber informiert, dass es auch andere sexuell übertragbare Infektionen gibt, deren Verbreitung immer mehr zunimmt. Da Jugendliche hier oft Wissenslücken aufweisen, wurden auch diese sogenannten STI thematisiert. Dabei wurde den Schülerinnen und Schülern bewusst, dass Kondome nicht nur vor HIV, sondern eben auch vor den STI schützen. Demzufolge war deren korrekte Anwendung ein wichtiger Inhalt des Unterrichtsbesuchs. Dabei war es Jenny Schillo besonders wichtig, dass den Schülerinnen und Schülern Ängste und Unsicherheiten genommen werden.

Junges Kunsttalent am BBZ Merzig

Ein Kunstwerk von Marie Klein schmückt momentan den Flur des BBZ Merzig. Die ehemalige Schülerin, bis 22.06.2016 noch Schülerin der Klasse GS-FOS 12.3, hat gerade ihre Fachhochschulreife erworben. Marie malt schon lange; auch ihre Mutter ist künstlerisch tätig.

Kunst ist für Marie Ausdruck von Gefühlen und Gedanken, die sie bewegen. Sie malt in der Regel Künstler aus der Musikbranche. Ein Bild, auf dem Albert Einstein abgebildet ist, stellt sie dem BBZ Merzig bis zum Beginn ihres Kunststudiums zur Verfügung.

Vielen Dank an Marie Klein für diese Leihgabe; ihr Kunstwerk hängt am Standort Waldstraße.

Sport verbindet – interkulturelles Lernen im Sportunterricht

Sport verbindet alle – daher kann besonders der Sportunterricht einen wesentlichen Beitrag zur Integration leisten, auch ohne gemeinsame Sprache: Beim gemeinsamen Sporttreiben werden Hemmschwellen abgebaut, Fairness, Toleranz, Respekt und Teamgeist gefördert.

Ein Beispiel dafür stellt ein Projekt im Sportunterricht der Klasse BVJ UMF 4 dar. Die Klasse wurde Anfang Februar 2016 neu gebildet und besteht aus jungen Syrerinnen und Syrern sowie vier Flüchtlingen aus Eritrea. Seit einigen Wochen wird Sportlehrer Helmut Schaub von Freiwilligen Helfern, beide selbst erwachsene Flüchtlinge, aktiv unterstützt.

Über das Ehrenamtlichen-Netzwerk der CEB Merzig wurden der Syrer Anas und der Iraker Haider Mitte April 2016 angesprochen und nehmen seither jede Woche am Sportunterricht der Flüchtlingsklasse um Studienrat Schaub teil. Beide sind erfahrene Sporttrainer, die in ihren Herkunftsländern ähnliche Tätigkeiten ausgeübt haben und freuen sich, das BBZ ehrenamtlich bei seiner Bildungsarbeit unterstützen zu können. Im Sportunterricht der Klasse helfen sie Herrn Schaub bei der Vermittlung des Sportlehrplans und überbrücken sprachliche Probleme.

"Schulsport bietet auf diese Weise allen Beteiligten eine Plattform des interkulturellen Lernens", resümiert Fachkonferenzleiter Tim Zwick. Er sieht auch im kommenden Schuljahr Einsatzmöglichkeiten für die Freiwilligen und kann sich eine Ausweitung des Projektes vorstellen.

Schüler des BBZ Merzig ausgezeichnet

„Wenn es um die Förderung des qualifizierten und talentierten Nachwuchses im Maler- und Lackiererhandwerk geht, dann ist die Sto-Stiftung ein verlässlicher Partner“, so Andreas Nikolaus Heinrich, Schulleiter am BBZ Merzig, zu Beginn einer kleinen Feier in der Schule. Auch dieses Jahr hatte die Malerabteilung des Berufsbildungszentrums zwei herausragende Schüler der Maler-Oberstufen für das Förderprogramm des bekannten Herstellers für Malerbedarf nominiert.

Von den 100 ausgeschriebenen Förderplätzen der Stiftung sicherten sich Kevin Schnubel aus Reimsbach (Ausbildungsbetrieb, Maler Gier GmbH, Dillingen) und Elijas Schuster aus Mettlach (Ausbildungsbetrieb, Maler Weber GmbH, Besseringen) jeweils einen Platz. Das Förderprogramm ist auch dieses Jahr mehrschichtig. So gab es vorab für die Schüler schon einmal ein Bücherpaket im Wert von 150 Euro, mit dem sie sich auch auf die Gesellenprüfung im Sommer vorbereiten können. Es folgte ein sehr gut bestückter Koffer mit Qualitätswerkzeugen der Firma Storch. Zusätzlich werden in der zweiten Jahreshälfte Weiterbildungsseminare am Firmensitz von Sto in Stühlingen im Schwarzwald offeriert.

Eine besondere Chance steht beiden Schülern in diesem Jahr offen, denn es besteht die Möglichkeit mit einem guten Gesellenbrief in das Nationalteam der Maler und Lackierer aufzusteigen und Deutschland bei internationalen Ausscheidungen rund um das Malerhandwerk offiziell zu vertreten.

Schulleiter Herr Heinrich, Abteilungsleiter Herr Schuhmacher sowie die Lehrer der Malerabteilung beglückwünschten die Auszubildenden sowie deren Ausbilder für die Auszeichnung.

Für das leibliche Wohl sorgte Küchenchef Heinrich Bohr, der dieses Mal unter anderem einen vorzüglichen Lyoner-Kuchen kredenzte.

Hinter jeder Zeitung steckt ein kluger Kopf der Spf 10.1

Seit nun 4 Wochen haben wir, die Schülerinnen und Schüler der Sozialpflegeschule Merzig (BBZ) mit unserer Klassenlehrerin Frau Dresen im Rahmen des Projektes "Zeitung macht Schule" die Saarbrücker Zeitung erhalten, gelesen, bearbeitet und hinterfragt.

Täglich haben wir uns über alle möglichen Themen - von Politik bis Sport - informiert und darin Kreutzworträtsel gelöst oder Horoskope gelesen.

Abschließend kann man sagen, dass uns das sehr viel Spaß gemacht hat und wir sehr zufrieden waren.

„Genies entdecken Probleme, Talente finden Lösungen“ – Auszeichnung der besten Juniorstipendiaten am BBZ Merzig

„Bei uns im Saarland brauchen wir mehr Talente – in den Unternehmen, an den Schulen und Hochschulen, in der Forschung – überall dort, wo es darum geht, Herausforderungen engagiert anzupacken und intelligente Lösungen zu finden“, so Dr. Carsten Meier, Geschäftsführer der IHK Saarland.

Als Mitglied des Kuratoriums der StudienStiftungSaar zeichnete Dr. Meier in einer kleinen Feierstunde des BBZ Merzig die besten Juniorstipendiaten im Saarland aus. Aus 700 Bewerbern von allen weiterführenden Schulen im Saarland wurden die 300 engagiertesten und besten Schüler ausgewählt, darunter auch Schüler des BBZ Merzig. Diese „Juniorstipendiaten“ können von Klassenstufe 9 bis zum Abitur und, wenn sie danach ein Studium an einer saarländischen Hochschule aufnehmen, auch in den beiden ersten Semestern vielfältige und wertvolle Förderung erhalten.

Ziel der StudienStiftungSaar ist es, die Attraktivität des Saarlandes für Studierende und somit für künftige Fach- und Führungskräfte zu erhöhen. Neben dem finanziellen Anreiz und Hilfestellungen beim Übergang von der Schule in die Hochschule beinhalten die Fördermöglichkeiten Tipps, Workshops, Seminare sowie Kontakte zur Saar-Wirtschaft. Eine wichtige Zielgruppe der Stiftung sind dabei Studienpioniere, d. h. Studierende, deren Eltern keinen Hochschulabschluss erworben haben.

In diesem Jahr wurden 13 Schüler ausgezeichnet: Nour Albaali, Sophia Amico, Theresa Marie Berger, Laura Enzweiler, Luisa Irsch, Conny-Marie Jakob, Annabelle Jung, Tamara Köhler, Michele Mathieu, Michelle Rukabert, Michelle Ruzu, Emily Stephens und Noah Schuh; Letztgenannter gewann sogar eines der ausgelosten iPads.

Kurator Meier beendete den offiziellen Teil mit einem Zitat Henry Fords: „Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im richtigen Moment gefragt sind.“ Daher solle sich jeder seiner Talente und Fähigkeiten bewusst werden; hier helfen Ansprechpartner der StudienStiftungSaar mit engagierten Talentscouts (siehe auch: www.studienpioniere.saarland).

Im Anschluss saßen alle Beteiligten bei kleinen Snacks zusammen und tauschten sich über Zukunftspläne aus.

Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT zu Gast am BBZ Merzig

Gastgeber des diesjährigen Frühjahrstreffens des Arbeitskreises SCHULEWIRTSCHAFT, Landkreis Merzig-Wadern, war das BBZ Merzig.

Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich und Bildungswegeberaterin Michaela Reinert luden am 25.04.2016 gemeinsam mit Christian Brunco vom regionalen Bildungsmanagement Merzig-Wadern alle Interessierten in die Aula des Standorts Waldstraße ein; rund 25 Teilnehmer aus Schule und Betrieben waren anwesend.

Der Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Merzig-Wadern ist eine freiwillige Arbeitsgemeinschaft von Lehrkräften aller Schulformen, Vertretern der regionalen Wirtschaft und Bildungsakteuren am Übergang Schule-Beruf. Wichtig für das Gelingen des Arbeitskreises ist ein kontinuierlicher Erfahrungsaustausch auf allen Ebenen, der in regelmäßigen Treffen gewährleistet werden soll. Daher findet dieser Arbeitskreis zweimal jährlich in den Schulen und Betrieben des Landkreises Merzig-Wadern zum Netzwerken vor Ort statt.

Schwerpunktthema bei diesem Treffen war nach der Vorstellung und Besichtigung des Berufsbildungszentrums Merzig die „Berufliche Integration von Flüchtlingen“ im Landkreis Merzig-Wadern.  Ulrike Heidenreich, Geschäftsführerin der Volkshochschule Merzig-Wadern, sowie Gisbert Eisenbarth, Vorsitzender der Christlichen Erwachsenenbildung, referierten zu bereits realisierten Initiativen im Landkreis. Geplant ist ein gemeinsames Netzwerk der beiden Einrichtungen mit weiteren Partnern.

Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich stellte im Anschluss Gelingfaktoren beruflicher Integration von Flüchtlingen am Beispiel des BBZ Merzig dar und gab einen Einblick in die Arbeit mit den Jugendlichen vor Ort: Neben 10-12 Stunden Sprachförderung pro Woche erhalten die jungen Flüchtlinge im Rahmen des Buddy-Projekts außerdem Mentoren aus der Schülerschaft zur Begünstigung des gegenseitigen Kennenlernens.

In einer späteren Diskussionsrunde wurden Herausforderungen und Chancen der neuen Gegebenheiten angesprochen. Dabei ging es im Wesentlichen um die Frage, wie Flüchtlinge auf den Arbeitsmarkt vorbereitet werden und welche Erwartungen regionale Unternehmen haben.

Die Veranstaltung endete im Erfahrungsaustausch der Interessierten bei kleinen Snacks und Getränken.

Bildungsstaatssekretärin zu Gast

BBZ Merzig präsentiert Bildung und Kunst

Das BBZ Merzig erhielt unmittelbar nach den Osterferien hohen Besuch: Bildungsstaatssekretärin Andrea Becker hatte sich zu einer Visite der größten Schule des Landkreises angesagt und wurde von Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich und seinem Team herzlich empfangen. Neben den rein schulischen Aktivitäten konnte Frau Becker sich auch von den künstlerischen Talenten der Schülerinnen und Schüler überzeugen. Beeindruckt zeigte sie sich vom Lernfortschritt der am BBZ unterrichteten Flüchtlinge.

Ihren gut zweistündigen Besuch nutzte Staatssekretärin Becker, um sich einen Überblick über die Bildungsarbeit des Merziger Berufsbildungszentrums und seiner mehr als 110 Lehrkräfte zu verschaffen. Dabei wurden auch die Aktivitäten der Schule zur Beschulung und beruflichen Integration jugendlicher Flüchtlinge näher betrachtet und die Erfahrungen der hier eingesetzten Lehrkräfte fanden reges Interesse. Abteilungsleiterin Anna Maria Schneider legte dar, wie die vom Bildungsministerium zusätzlich bereitgestellten Personalressourcen eingesetzt werden und konnte bereits von einigen Fällen gelungener beruflicher Integration berichten. Bei einem kurzen Besuch im Sprachförderunterricht einer Flüchtlingsklasse zeigte sich Andrea Becker beeindruckt von den bereits deutlich fortgeschrittenen Sprachkenntnissen und den klaren beruflichen Zielen der jungen Männer, die in diesem Fall aus Syrien und Afghanistan geflohen waren. „Der Schlüssel für eine gelingende Integration ist die Bildung! Unsere Aufgabe ist es deshalb, Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien genauso wie allen anderen Schülerinnen und Schülern den gleichberechtigten Zugang zu unseren Bildungsangeboten zu gewährleisten. Das BBZ Merzig leistet hier eine besonders vorbildliche Arbeit“, so die Staatssekretärin.

Während eines kurzen Rundgangs stellten Studienrätin Karin Plocher und einige Schülerinnen der auch für Kulturfragen zuständigen Staatssekretärin Gemälde und Drucke vor, die im Rahmen mehrerer Projekttage erstellt wurden. „Obwohl Kunsterziehung in den meisten beruflichen Schulformen kein ordentliches Unterrichtsfach ist,“ erläutert Schulleiter Heinrich, „legen wir Wert darauf, auch diesen Aspekt einer ganzheitlichen Bildung bei den Schülerinnen und Schülern zu fördern“. Ein ausgewähltes Bild wurde Frau Becker als Erinnerung an ihren Besuch überreicht und wird, so hofft es die junge Künstlerin, einen würdigen Platz im Saarbrücker Bildungsministerium finden.

Zum Abschluss des Besuches stellte sich Andrea Becker gemeinsam mit Referentin Sandra Behrend den Fragen der Abteilungsleiter sowie der Elternvertreter und des Schulsprechers. Dabei berichtete sie über aktuelle bildungspolitische Entwicklungen und erkundigte sich über erste Erfahrungen mit dem Schulversuch FOS.plus. Die Gäste konnten sich währenddessen mit afghanischen Spezialitäten stärken, welche unter der Leitung von Praxislehrer Heinrich Bohr im Rahmen des Unterrichts im Fach Ernährung zubereitet wurden. Becker bedankte sich abschließend bei allen Beteiligten für die herzliche Aufnahme und die umfassende Präsentation des BBZ.

Osterfrühstück am BBZ Merzig

Auch in diesem Jahr veranstaltete der Schulförderverein des BBZ Merzig sein alljährliches Osterfrühstück: Am 23.03. und am 24.03.2016 wurden an den beiden Schulstandorten Käse- und Wurstbrötchen sowie Kuchen und Getränke zu schülerfreundlichen Preisen verkauft.

Der Schulförderverein dankt allen, die sich an dieser Veranstaltung beteiligt haben, sei es durch das Belegen der Brötchen oder eine Kuchenspende. Vielen Dank auch an alle Schüler des BBZ Merzig, die das Osterfrühstück so rege besucht haben.

Das BBZ Merzig gewinnt das „#allesgekonnt“-Catering vom Partyservice Christ

Schulgemeinschaft nennt man das: Die zukünftigen Abiturienten 2016 haben es geschafft, 15.000 € für ein Catering vom Partyservice Christ zu gewinnen. Sie konnten sich den Sieg beim Wettbewerb der LBS sichern. Damit steht einem guten Essen bei der Abiturfeier am 02. Juli 2016 nichts mehr im Weg.

Die LBS Saar rief alle Abiturklassen des Saarlandes, die 2016 das Abitur bestreiten, auf, sich mit einem kreativen Foto ihres Jahrgangs für diese Aktion „Alles gekonnt“ zu bewerben. Alle bis zum Aktionsende eingesandten Fotos wurden bis Mitte März 2016 in einem Aktions-Fotoalbum auf der Facebookseite der LBS Saar unter dem Hashtag „allesgekonnt“ zum Voting bereitgestellt. Es gewann das Foto, das am Ende des Votingzeitraums die wenigsten Likes verzeichnen konnte.

Im Namen des OGym 13 an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die über Facebook unser Bild NICHT gelikt haben.  Wir freuen uns auf eine tolle Feier.

Planspiel Börse – Das BBZ erzielte hervorragende Ergebnisse

Beim diesjährigen 33. Planspiel Börse, Europas größtem Börsenlernspiel für Schüler, war das BBZ Merzig erfolgreich dabei: Mit insgesamt 35 Teams ging das BBZ Merzig an den Start. Acht Teams landeten bei dem Kriterium „Depotwert“ unter den Top 20; den Sieg in dieser Kategorie erzielte das Team „Die magische Miesmuschel“ mit Schülern den BGym 11-3W. Den erfolgreichen zweiten Platz erlangten „Die Börsianer“ der Klasse WFOS 12-3; den sechsten Platz bekam das Team „no name“ des OGym 12; auch sie wurden ausgezeichnet.

In der Kategorie „Nachhaltigkeitsertrag“ belegte das Team „anjudekial“ der SFOS 12 einen hervorragenden 2. Platz; in der Kategorie „Depotwert“ erreichten sie zudem einen grandiosen fünften Platz.

Von 152 Spielgruppen und 544 teilnehmenden Schülern konnte das BBZ Merzig mit seinen Schülern den größten Erfolg verbuchen.

Vorstandsmitglied Wolfgang Fritz der Sparkasse Merzig-Wadern gratulierte im Beisein der betreuenden Lehrer und Schulleiter jeder Teilnehmergruppe zu einer besonderen Leistung. „Ob im klassischen Wertpapierhandel oder im Sonderbereich Nachhaltigkeit: Ihr wart richtig gut und habt große Gewinne eingefahren“, lobte er und ermunterte die Schüler. „Ihr habt wichtige Erfahrungen für eure Zukunft gemacht. Verinnerlicht diese Strategie, übt sie auch an anderen Stellen. Denn dann werdet ihr noch öfter die Erfahrung machen, dass Mut belohnt wird.“ Fritz war darüber hinaus erfreut, dass die engagierten Lehrkräfte das seit Jahren bestehende Angebot der Sparkasse nutzen, spielerisch den Umgang mit Wertpapieren im Unterricht einzubauen.

Das BBZ Merzig schließt sich diesen lobenden Worten an und gratuliert dem Siegerteam und allen anderen Platzierten. Danke für die erfolgreiche Teilnahme. Macht weiter so!

 

Biologieunterricht zum Anfassen am BBZ Merzig

Für einige Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule Gesundheit und Soziales war es ein seltsames Gefühl: Da lagen nun frische Schweineherzen vor ihnen auf den Tischen und die Aufgabe lautete, die Herzen zu präparieren. Nachdem der Aufbau des menschlichen Herzens im Biologieunterricht besprochen wurde, konnte das theoretische Wissen nun in der Praxis angewendet werden. Mit Skalpellen, Scheren und Pinzetten ausgestattet machten sich die Schüler an die Arbeit und legten nach und nach die verschiedenen Strukturen des Herzens frei. Dabei waren sie sichtlich fasziniert von der Anatomie dieses lebenswichtigen Organs und ließen es sich nicht nehmen, Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich und Abteilungsleiter Klaus Dewald die Anatomie des Herzens zu erklären.

„Uns geht es darum, den Schülern nicht nur Fachwissen zu vermitteln, sondern sie auch mit biologischen Arbeitsweisen vertraut zu machen“, so die Biologielehrerin Simone Scherer. Daher sind auch das Mikroskopieren, die Bestimmung von Blutgruppen mithilfe künstlichen Blutes und einfache Versuche wie der Nachweis von Kohlenstoffdioxid in der Ausatmungsluft, feste Bestandteile des Biologieunterrichts.

Auch im Chemie- und Physikunterricht können die Schüler ihr theoretisches Wissen mithilfe von Versuchen in die Praxis umsetzen. Ermöglicht wird dies durch zwei moderne naturwissenschaftliche Funktionsräume, die durch Mittel aus dem Europäischen Fond für Regionalentwicklung (EFRE), dem Saarland und dem Kreis Merzig-Wadern finanziert wurden.

„Im Rahmen unseres Projektes NT-Offensive wollen wir die Schüler der Berufsfach- und Fachoberschulen vermehrt für naturwissenschaftliche und technische Berufe interessieren“, teilt Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich mit. Die Schüler profitieren in jeder Hinsicht von dem praktischen Unterricht. „Wenn man das, was man im Unterricht besprochen hat, in einem Versuch durchgeführt oder tatsächlich gesehen hat, kann man es sich viel besser behalten“, lautet ihre einstimmige Meinung.

Toleranz-Preis (16. Februar 2016)

Das Buddy-Projekt des Berufsbildungszentrums Merzig hat den Toleranzpreis der Stiftung Villa Lessing in der Kategorie „ab Klassenstufe 10“ erhalten. Die mit 1500 € dotierte Auszeichnung vergibt die saarländische Stiftung alljährlich an Schulen für deren „vorbildliche Toleranz demonstrierende Verhaltensweisen oder Projekte, die dies fördern“. Das Buddy-Projekt des BBZ hilft jugendlichen Flüchtlingen bei ihrem Start in das berufliche Schulsystem und verbindet dies mit außerschulischen Aktivitäten, aber auch meinungsbildenden Aktionen, die über die Schule hinaus wirksam werden.

Nicht ohne Stolz nahmen die über 40 angereisten Schülerinnen und Schüler in der am Saarbrücker Staden gelegenen Villa Lessing den Preis der gleichnamigen Stiftung entgegen. Zuvor hatten Landesschülersprecher Florian Weimann und Stiftungsvorsitzender Ulf Huppert das Engagement des BBZ Merzig als wichtigen Beitrag zur Förderung von Toleranz und zur Integration jugendlicher Flüchtlinge hervorgehoben. Das Projekt um die Lehrerin des BBZ, Sonja Al-Samaraie und die Schoolworkerin Maria Schwarzkopf (CEB), existiert seit zwei Jahren und hat in dieser Zeit bereits eine Reihe von Ausflügen, Freizeitaktivitäten und öffentlichen Aktionen geplant und durchgeführt. Ziel dieser „Buddy-Events“ ist es, die Erfahrungen und das Engagement von Schülerinnen und Schülern des BBZ zu nutzen, um zum Teil ohne Familie eingereisten jugendlichen Flüchtlingen den Start in Schule und Freizeit zu erleichtern und das gegenseitige Verständnis für Kulturen zu wecken. Zu den regelmäßigen Aktivitäten gehören die Teilnahme am Merziger Kinderumzug, die „Party zwischen den Jahren“ und die Beteiligung an der Interkulturellen Woche. Ausflüge und Einzelaktionen wie zuletzt der Flashmob „für ein tolerantes Miteinander“ beim Merziger Weihnachtsmarkt sorgen dafür, dass immer neue Buddies für das Projekt interessiert werden.

„Weil wir Schule auch als sozialen Lernort begreifen, möchten wir mit unserem Buddy-Projekt diese naturgegebene Offenheit stärken und unterstützen, denn sie ist der Schlüssel für eine tolerante Gesellschaft“, fasst Studienrätin Al-Samaraie das pädagogische Konzept des Projektes zusammen. „Unsere Schülerinnen und Schüler sollen wissen, dass wir zwar nicht alle gleich sind, aber dass wir alle gleich viel wert sind, unabhängig von Sprache, Hautfarbe, Nationalität, Religion, Noten oder sexueller Ausrichtung.“ Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich greift in seiner Dankesrede ein Wort Adolph Kolpings auf: „Die Nöte der Zeit werden Euch lehren, was zu tun ist.“ Wenn man auch den Zugang der jugendlichen Flüchtlinge nicht als Notstand empfinde, so zeige sich dennoch in diesem „aus der Notwendigkeit des Handelns heraus“ geborenen und von vielen Schülerinnen und Schülern mitgetragenen Projekt, dass das Annehmen der Herausforderung ohne Alternative ist und dabei auch viel Freude bereite könne.

Das Preisgeld in Höhe von 1500 € wird der Förderverein des BBZ Merzig sowie der Schuletat nochmals aufstocken, um einen gebrauchten Bauwagen zu einem Mini-Zentrum der interkulturellen Begegnung umzufunktionieren. Auch an diesem Projekt werden sich Lehrkräfte und Schülerschaft aktiv beteiligen. Man darf gespannt sein!

Fußballturnier 2016 (04. Februar 2016)

Vormittagsturnier:

BVJ2/UMF gewinnt vor der Klasse T-ML 12 und der W-H 10.1

Nachmittagsturnier (Jungen):

Ogym 12 vor Ogym 13.2 und T-FOS 12.2

Nachmittagsturnier (Mädchen):

O-Gym 12.1 vor O-Gym 12.2 und GS-FOS 12.3

Besuch der HTW (03. Februar 2016)

Unter dem Motto „Hoch hinaus“ fand am 03.02.2016 an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Saarbrücken ein Tag der offenen Hörsäle statt.

Die Fachoberschulen, Klassenstufe 12, der Fachrichtungen Gesundheit und Soziales, Technik sowie Wirtschaft nutzen gemeinsam mit begleitenden Lehrern diese Gelegenheit, um sich die Fachhochschule des Saarlandes genauer anzuschauen.

Neben diversen Informationsständen gab es eine Reihe von Vorträgen rund um das Thema „Gut vorbereitet für das Studium an der HTW Saar“: Angeboten wurden Vorträge über Bewerbungs- und Auswahlverfahren oder es gab Informationen zu Deutschlandstipendien, zu Auslandsaufenthalten und zu Karrieremöglichkeiten nach dem Studium.

Darüber hinaus fanden Fachvorträge in den verschiedenen Disziplinen „Ingenieurwissenschaften“, „Sozialwissenschaften“ und „Wirtschaftswissenschaften“ statt, sodass für jeden Schüler – je nach Fachdisziplin - etwas dabei war. Interessant schien auch die Vortragsreihe „Deutsch-Französische Studiengänge“ aufgrund der Nähe zum benachbarten Frankreich.

Die Resonanz bei den Schülern war durchweg positiv.  Der Austausch mit bereits Studierenden der HTW Saar wurde von vielen Schülern als angenehm und hilfreich empfunden. „Die sind ja genau wie wir“, so die Aussage einer Schülerin. Vielen wurde mit diesem Tag der offenen Hörsäle die Angst vor dem Fremden, dem Studieren an einer Fachhochschule, genommen.

„Tag der offenen Tür“ des BBZ Merzig (30. Januar 2016)

Am Samstag, 30. Januar 2016, findet in beiden Häusern des BBZ Merzig von 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr ein Tag der offenen Tür mit offenem Unterricht in allen Schulformen statt. Interessierte Schüler und Eltern können sich bei erfahrenen Lehrkräften ausführlich informieren und erhalten Auskünfte zu Zugangsvoraussetzungen und Unterrichtsfächern der einzelnen Schulformen. Außerdem sind die Sekretariate geöffnet und es besteht die Möglichkeit der direkten Anmeldung. Hierzu sind das Original des letzten Zeugnisses, ein Foto sowie ein Ausweisdokument mitzubringen. In eigens eingerichteten Bistros können sich Besucher während des gesamten Vormittags stärken und mögliche Wartezeiten mit Erfahrungsaustausch überbrücken.

Informationsvorträge am Tag der offenen Tür:

Waldstraße:

9:30 Uhr Sozialpflegeschule, Gewerbeschule sowie FOS Gesundheit / Soziales,

11:00 Uhr FOS Technik,

durchgehend Infopunkt zur BFS HAB

Von-Boch-Straße:

9:30 Uhr FOS Wirtschaft,

10:15 Uhr Handelsschule,

11:00 Uhr Oberstufengymnasium

Exkursion der Kunst-AG ins Private Museum Dr. Zimmer, Hilbringen

Eine Überraschung der besonderen Art konnten die Schülerinnen und Schüler der Kunst-AG in den letzten Unterrichtsstunden vor den Weihnachtsferien mit ihrer Kunstlehrerin Pia Bausch-Jaaks erleben. Schon beim Eintritt in das 1.000 Quadratmeter große Museum, das zugleich auch Wohnhaus der Familie Zimmer ist, beeindruckte nicht nur die Größe der Museumsräume, sondern auch die gigantisch großen Bildformate der Kunstwerke. Hier sind Kunstwerke von Berliner Künstlern der „Neuen Wilde“ (Hödicke, Salome, Middendorf und vor allem Fetting) zu bestaunen, die der Internist Dr. Zimmer in einem Zeitraum von 40 Jahren gesammelt hat. Die Künstler sind dem Neoexpressionismus zuzurechnen, die die Kunstszene mit greller figurativer Malerei Ende der 80-er Jahre im Sturm eroberte. Hauptmotive sind homoerotische Szenen oder die Großstadt. Neben den zahlreichen Bildern imponierte Fettings  Willy-Brandt-Statue den Schülern ganz besonders. Nach einer interessanten Führung durch die Ausstellung von Herrn Dr. Zimmer hatten die Schüler Gelegenheit bei Kaffee, Kuchen und Weihnachtsplätzchen zu einem privaten Gespräch mit dem „Sammler“. Intention der Familie Zimmer ist es, einer breiten Öffentlichkeit das Museum zugänglich zu machen, weshalb die Galerie jeden Sonntag von 14.00 bis 17.00 Uhr ohne vorherige Anmeldung besucht werden kann.

Nach Meinung der Schüler ein empfehlenswerter Kulturtipp fürs Wochenende!

Interkulturelle Party am BBZ – Buddy – letztes Buddy-Event im Jahr 2015

Mit einer Party „zwischen den Jahren“ haben Schülerinnen und Schüler des BBZ gemeinsam mit  Lehrkräften die Weihnachtsferien unterbrochen. Speziell die eigens für Flüchtlinge eingerichteten Klassen haben dabei unter Anleitung von Lehrwerkmeister Heinrich Bohr kulinarische Spezialitäten aus aller Welt vorbereitet. Nach dem gemeinsamen Abendessen wurde dann bei Musik und Tanz das zurückliegende Jahr besprochen.

Die Party zwischen den Jahren wurde bereits zum zweiten Mal veranstaltet. Sie gehört zu den Buddy-Events, mit denen die Integration junger Flüchtlinge über den Unterricht hinaus gefördert werden soll. Für diese Arbeit erhielt das BBZ gerade den Toleranz-Preis der Villa Lessing. Weitere Aktivitäten sind für 2016 geplant.

Verkauf der Kunstkalender im Globus Losheim (12.12.2015)

Am 12.12.2015 präsentierte sich der Schulförderverein des BBZ Merzig gemeinsam mit Schülern der Schule im Globus Losheim zum Verkauf des neuen Kunstkalenders 2016.

Der Erlös des Kunstkalenders kommt dem Schulförderverein und damit unmittelbar dem BBZ Merzig und seinen Schülern zu Gute.

Vielen Dank an alle Helfer, besonders an Anna, Claire, Christian, Vanessa und Peter – Schüler des BBZ Merzig, die den Schulförderverein an diesem Tag tatkräftig unterstützt haben.

 

Der Kunstkalender 2016 ist da! (11.12.2015)

Auch in diesem Jahr realisierten kunstbegabte Schüler unterschiedlicher Schulformen des BBZ Merzig mit ihren Kunstlehrern Pia Bausch-Jaaks, Karin Plocher und Falko Marschall den neuen Kunstkalender 2016.

Der hochwertige Kalender bietet einen Auszug unterschiedlicher Kunsttechniken wie Radierungen, Collagen, Linolschnitten oder Acrylmalereien auf Leinwand oder auf Holz.

In eindrucksvoller Weise bietet der Kalender einen schönen und gelungenen Überblick über die künstlerischen Aktivitäten der Schüler am BBZ Merzig.

Neben allgemeinen Themen werden in diesem Jahr im Besonderen zwei Projektarbeiten im Kunstkalender festgehalten – sowohl das Projekt „Toleranz und Solidarität am BBZ Merzig“ als auch das Kunstprojekt „Augenaufschlag 2015“ werden künstlerisch interpretiert.

Das Projekt „Toleranz und Solidarität am BBZ Merzig“ drückt sich seit dem Schuljahr 2014/15 durch eine Vielzahl von Aktionen an der Schule aus und wurde auch in den Kunstunterricht eingebunden; das Projekt „Augenaufschlag 2015“ war ein Kunstprojekt am BBZ Merzig, bei dem Kunstlehrerin Pia Bausch-Jaaks sowie Schüler des Oberstufengymnasiums, Klassenstufe 12 und 13, gemeinsam mit dem Künstler Mike Mathes eine Woche lang eng zusammenarbeiteten.

Dieser Aktionskünstler, der freie Malerei studiert hat, hat 2003 das Kunstprojekt „Tausend Augen“ ins Leben gerufen, um Ausgrenzung und Intoleranz entgegenzuwirken.

Einige Fotos des Kunstkalenders resultieren aus der Projektarbeit mit Mike Mathes.

Der Kunstkalender 2016 kostet 10 € und kann in den beiden Sekretariaten der Schule käuflich erworben werden. Außerdem wird er in den beiden Merziger Buchhandlungen „Bock&Seip“ und „Rote Zora“ zum Verkauf angeboten.

Von vielen Kunstwerken – hierunter auch einige Motive des Kalenders – wurden Kunstkarten gestaltet; je zwei Karten im Set kosten 4 €. Auch diese können in den Sekretariaten gekauft werden.

Das BBZ Merzig dankt allen beteiligten Schülerinnen und Schülern sowie ihren Kunstlehrern für ihr künstlerisches Engagement. Ein besonderer Dank gilt auch dem Schulförderverein des BBZ Merzig sowie der Sparkasse Merzig-Wadern für ihre wohlwollende finanzielle Unterstützung.

Adventsbasar am BBZ Merzig (04.12.2015)

Am 04.12.2015 fand der diesjährige Adventsbasar des BBZ Merzig am Standort Waldstraße statt.

Viele engagierte Schülerinnen und Schüler beteiligten sich an diesem Ereignis: Einige backten im Vorfeld Kuchen, belegten Brötchen und bereiteten alkoholfreien Punsch vor oder verkauften selbst gebackene Plätzchen und Waffeln.

Andere präsentierten und verkauften ihre Arbeiten aus dem Unterricht der jeweiligen Fachpraxis: Neben Teelichthaltern, Schneeschaufeln für Kinder oder Vogelhäuschen waren auch ein paar Nikoläuse aus Holz dabei.

Ebenso konnten die Besucher den diesjährigen Kunstkalender 2016 des BBZ Merzig bestaunen und käuflich erwerben; auch diverse Kunstkarten konnten gekauft werden.

Viele Schüler und Lehrer besuchten den Adventsbasar in den Pausen; einige Lehrer nutzten auch die ein oder andere Schulstunde, um sich außerhalb des Klassenzimmers mit ihren Schülern auf die besinnliche Vorweihnachtszeit einzustimmen.

Das BBZ Merzig dankt allen Beteiligten und Engagierten, die zum Gelingen des Adventsbasars beigetragen haben und wünscht eine besinnliche Vorweihnachtszeit

Weihnachten im Schuhkarton (13.11.2015)

Auch in diesem Jahr beteiligten sich Schülerinnen und Schüler des BBZ Merzig an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“.

Am 13. November 2015 befüllten 22 Schülerinnen und Schüler der Fachoberschulklasse 11.3, Fachrichtung „Gesundheit und Soziales“, mit großer Sorgfalt und viel Engagement 33 Schuhkartons; diese konnten dann der Sammelstelle Merzig-Bietzen übergeben werden.

„Weihnachten im Schuhkarton“ ist eine der weltweit größten Geschenkaktionen für Kinder in bedürftigen Ländern und findet seit 20 Jahren jedes Jahr statt. International ist die Aktion unter dem Namen „Operation Christmas Child“ bekannt und wird von der christlichen Hilfsorganisation „Samaritan`s Purse“ verantwortet. Wie in jedem Jahr findet die Aktion im November statt; beschenkt werden Kinder im Alter von zwei bis 14 Jahren aus armen Verhältnissen in Osteuropa, die zu Weihnachten keine Geschenke bekommen können. Sie leiden oft unter finanzieller und emotionaler Not oder unter körperlichen Beeinträchtigungen. Ein einfacher, schön bepackter Schuhkarton kann das Leben eines Kindes positiv beeinflussen - getreu dem Motto der Aktion: „Mit kleinen Dingen Großes bewirken“.

Die Jugendlichen der Fachoberschulklasse 11.3 sahen diese Aktion als Bereicherung zu ihrem Schulalltag an: Gerade in der heutigen Zeit ist es unerlässlich, das Teilen nicht zu vergessen und besonders in der vorweihnachtlichen Zeit Gutes zu tun; dass dann Geschenke wie eine Mütze, ein Schal oder Schulmaterial eine so große Freude bewirken können, war für die meisten unglaublich.

Das BBZ Merzig dankt allen Beteiligten für die großzügigen Spenden und ihr Engagement. Ein besonderer Dank gilt hier Frau Theobald und ihren beiden Töchtern, die die vielen Päckchen angenommen haben und in ihrer Annahmestelle weitergeleitet haben.

 

Über den Tellerrand (11.11.2015)

Ministerium für Bildung und Kultur und Vertreter der Beruflichen Schulen Altötting besuchen das BBZ Merzig

Das am BBZ etablierte Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001 wollte eine dreiköpfige Delegation des Berufsbildenden Schulen Altötting (Bayern) unter Leitung von Studiendirektor Albert Brunnbauer kennen lernen. Vermittelt hatte den Besuch das für Schulentwicklung und Qualitätsmanagement zuständige Referat D1 des saarländischen Bildungsministeriums. Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich und sein QM-Team standen Rede und Antwort und ermutigten die bayrischen Kollegen, Ihren Plan zu realisieren.

Die Berufsbildenden Schulen Altötting möchten neben dem in Bayern etablierten Schulentwicklungssystem auch ein zertifiziertes QM-System nach ISO 9001 implementieren. Da dies an den saarländischen Berufsbildungszentren bereits seit mehr als 10 Jahren umgesetzt ist, bat die Schule beim saarländischen Bildungsministerium um Unterstützung und Erfahrungsaustausch. Auf Vermittlung der zuständigen Referenten Norbert Bös (Qualitätsmanagement) und Jörg Steinhausen (Systemische Schulentwicklung) kam dann der Besuch am BBZ Merzig, dessen Voraussetzungen und Strukturen mit denen der Berufsbildenden Schulen Altötting vergleichbar sind, zu Stande.

Zum Abschluss des Besuchs dankte Brunnbauer den QM-Beauftragten des BBZ Merzig, Harald Guth, Dieter Schumacher und Kirsten Fouache für die zahlreichen Tipps und konkreten Hilfestellungen.  Es sei nicht bayrische Art, „über den Tellerrand zu sehen“, jedoch sei seine Schule gewillt, dies bewusst zu tun und von den saarländischen Erfahrungen zu profitieren. Man vereinbarte, den geknüpften Kontakt weiter zu pflegen und sich gegenseitig über die weitere Entwicklung zu informieren.

Abschließend dankte Norbert Bös im Namen des Bildungsministeriums für die Offenheit der Gastgeber und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Schulaufsicht.

„Runder Tisch“ am BBZ Merzig geht in die 2. Runde (15.10.2015)

Am 15.10.2015 luden die Praktikumsbetreuerinnen der Fachoberschule Gesundheit und Soziales, Verena Baumann und Kathleen Scharf, zum 2. Runden Tisch des BBZ Merzig ein: Hierzu wurden alle Praktikumsbetriebe, die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule Gesundheit und Soziales besuchen, eingeladen.

Ziel des Runden Tisches soll eine enge Verzahnung zwischen Schule und Praktikumsbetrieb sein, in der regelmäßig Fragen oder Probleme besprochen und untereinander beredet werden können.

An diesem Tag wurden z. B. in einem Vortrag neue Rahmenbedingungen des Praktikums dargestellt, da durch den landesweiten Modellversuch FOS.Plus einige Veränderungen auf die Praktikumsbetriebe zugekommen sind.

Generell wurden auch wesentliche Kriterien des Praktikums besprochen, z.B. die Planung und Organisation des Praktikums sowie Inhalte von Tätigkeitsnachweisen oder Praktikumsberichten.

Am Ende des Vortrags war noch genügend Zeit zum allgemeinen Austausch, der von allen Beteiligten rege genutzt wurde; zahlreiche Fragen konnten geklärt werden.

Ein Zeichen der Achtung setzen: Gymnasiasten des Geschichtskurses, Klasse 13, nahmen an der Stolpersteinverlegung für Valentin Kiefer teil (13.10.2015)

Am 13.10.2015 bekam Valentin Kiefer einen Stolperstein in Hilbringen vor seinem ehemaligen Wohnhaus verlegt - Schüler des BBZ Merzig unterstützten diese Feier.

„Stolpersteine“ nennt sich ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig. Er erinnert in vielen Städten und Gemeinden an die Opfer, die im Nationalsozialismus verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Betonsteine in den Boden einlässt, auf deren Oberfläche sich eine in Handarbeit beschriftete Messingplatte befindet. Das Schicksal der Opfer soll so nicht in Vergessenheit geraten.

Gymnasiasten des Geschichtskurses, Klassenstufe 13, waren am 13.10.2015 zusammen mit ihrem Geschichtslehrer Uwe Steinborn in Hilbringen Partner der Stolpersteinaktion für Valentin Kiefer.

Bürgermeister Marcus Hoffeld stellte in seiner Rede die traurigen Stationen von Valentin Kiefer zur Zeit des Nazi-Terrors dar: Dieser wurde 1940 wegen Kritik am System verhaftet und kam ins Gefängnis; es folgte die Deportation ins Konzentrationslager. Kurz vor der Befreiung durch die Sowjet-Armee kam Valentin Kiefer im KZ Neu-Rohlau um.

Zur Aufarbeitung der Geschichte seien Stolpersteinverlegungen wichtig, so der Bürgermeister der Stadt Merzig. Zudem sei es ein Zeichen gegen jegliche Form von Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit. Daher bedankte sich Hoffeld besonders für das Engagement der zukünftigen Abiturienten des BBZ Merzig.

Obwohl die 14 Schülerinnen und Schüler schon vorher in der Schule von diesem dunklen Kapitel der Geschichte gehört hatten, war diese Aktion etwas Besonderes: Mit Blumenbuketten, die die Klasse HAB U zusammen mit Marion Montnacher gebunden hatte, setzten die Gymnasiasten des Geschichtskurses an einem außerschulischen Lernort dem Opfer Valentin Kiefer und seinen Hinterbliebenen ein Zeichen des Respekts und der Achtung.

Hilde Hilgert, die Tochter des NS-Opfers, dankte allen Anwesenden für ihr Kommen und freute sich, dass ihr Vater mit diesem Stolperstein endlich wieder heimgekehrt sei. Sie betonte in ihren bewegenden Worten, wie wichtig auch heute Menschen seien, die für Frieden und Gerechtigkeit eintreten würden.

Eine besondere Verbindung zu unserer Schule hat Valentin Kiefer durch seine Enkelin Gabi Bastian, die am Standort Waldstraße Schulsekretärin ist.

 

Fotowettbewerb am BBZ Merzig unter dem Motto: „Augenklick mal – BBZ echt interCOOLturell“ (02.10.2015)

Im Zuge der interkulturellen Woche rief das BBZ Merzig im Zeitraum vom 1. August bis zum 20. September 2015 zu einem Fotowettbewerb über Facebook, Twitter und Instagram auf. Alle Interessierten konnten ihre Perspektive vom interkulturellen Leben in Merzig unter dem Hashtag #intercoolturell hochladen. Diese sollten zu einem späteren Zeitpunkt auf der Facebook- und der Instagramseite des BBZ geliked werden.

Am 02.10.2015 präsentierte eine „intercoolturelle“ Jury um die Mitglieder Giuseppe D`Auria, Kadir Cetin, Hikmat Hussein, Lilia Jung und Falko Marschall aus den beliebtesten zehn Bildern die drei besten Fotos mit Geldpreisen. Durch das Programm moderierte die Schülerin Jana Thiel.

Der 1. Preis mit 100 Euro ging an die Schülerin Eva Krämer mit dem Foto „Vielfalt in Merzig“, den 2. Preis mit 75 Euro gewann Jan Feilen mit „Religionen“ und Platz 3 machte mit 50 Euro die Klasse GS FOS 12.3 mit dem Foto „Kulturen im Alltag“.

Die Preise wurden überreicht von der Viezkönigin Laura Wahlen, der Linsenkönigin Helene Kaluza-Schwarz und der Ernteprinzessin Svenja Zifko - alle drei ehemalige Schülerinnen des BBZ Merzig.

Das BBZ Merzig dankt allen Teilnehmern für die interessanten Fotobeiträge sowie der Sparkasse Merzig-Wadern und dem Schulförderverein unserer Schule für die finanzielle Unterstützung.

 

Das BBZ sportlich unterwegs! (12.09.2015)

Bereits vor den Ferien am 16.07. begaben sich 18 Vertreter des BBZ mit neuen Trikots ausgestattet beim 11. Wochenspiegel Firmenlauf an den Start. Bei heißen 35 Grad schwitzten sie zwischen über 15000 Läufern! Das Team BBZ Merzig 1 mit den Lehrern Adrian Bartosch, Eric Biehler, Kirsten Fouache und Jürgen Laux belegte mit einer Gesamtzeit von 1:28:30 den 5. Platz! Herzlichen Glückwunsch!
An dieser Stelle sei auch Eric Biehler zu gratulieren, er belegte mit einer Zeit von 00:16:55 in der Einzelwertung den 6. Platz!
Doch damit nicht genug, am 12.09. fand in Lebach der 4. Saarland-Staffel-Triathlon statt. Hierbei absolviert jedes Teammitglied einer dreiköpfigen Mannschaft eine Disziplin und reicht danach den Staffelstab weiter. Die Disziplinen Schwimmen (200 m), Mountainbike (15,2 km) und Laufen (6 km) galt es zu bezwingen. Unser BBZ ging gleich mit 2 Mannschaften an den Start. Das Team BBZ Merzig 1 (Sabine Hoffeld, Andreas Heitz, Jürgen Laux) belegte eine souveränen 19. Platz, das Team BBZ Merzig 2 (Yvonne Puster, Holger Busse und Adrian Bartosch) den 41.
In der Kategorie Mixed-Team hat sich das BBZ auf einen guten 6. und 11. Platz vorgekämpft.

Wir danken allen Schülerinnen und Schülern, allen Kolleginnen und Kollegen, die das BBZ repräsentiert haben!

Oberstufengymnasium 12 besuchte das Goethehaus in Frankfurt am Main (21.07.2015)

"In einer Stadt wie Frankfurt befindet man sich in einer wunderlichen Lage, immer sich kreuzende Fremde deuten nach allen Weltgegenden hin und erwecken Reiselust." Goethe

Oberstufengymnasium 12 besuchte das Goethehaus in Frankfurt am Main

Am Dienstag, den 21.07.2015, besuchten die Deutschkurse des Oberstufengymnasiums 12 zusammen mit unseren Lehrerinnen Frau Scharf, Frau Mathis und Frau Schulien die Stadt Frankfurt am Main. Der Besuch des Goethehauses, dem Eltern- und Geburtshaus von Johann Wolfgang von Goethe, stand auf dem Programm.

Die Fahrt begann in Merzig um 8:00 Uhr. Zunächst wurden wir herzlich von unserem Busfahrer begrüßt, der uns in gut drei Stunden nach Frankfurt brachte. Sogleich wurde dann das Goethehaus angesteuert. Wie bekannt der Dichter auch im Ausland ist, vermittelte eine sehr große Gruppe von japanischen Schülern in Schuluniformen, die gerade das Gebäude verließen. Wir starteten mit einer Führung durch das ehemalige Wohnhaus. Dabei erhielten wir neben interessanten Fakten über das Leben der Familie Goethe auch bemerkenswerte Einblicke in das Leben der Bevölkerung im 18. Jahrhundert.

Johann Wolfgangs Mutter gebar sieben Kinder, von denen nur Johann Wolfgang und seine Schwester das Erwachsenenalter erreichten. Doch auch seine Schwester starb im Alter von nur 27 Jahren bei der Geburt ihres zweiten Kindes. Das ehemalige Wohnhaus der Familie Goethe bestand aus vier Stockwerken und dem Dachgeschoss. Jedes Stockwerk hatte eine Größe von 140 qm, wobei das Treppenhaus ein Viertel der Gesamtfläche einnahm. Dies zeigte in der damaligen Zeit den Reichtum einer Familie. So bestand das Erdgeschoss z. B. aus Empfangszimmer, Esszimmer und Küche. In der Küche bestaunten wir die original Wasserpumpe, die zum hauseigenen Brunnen führte. Solch eine Pumpe hatten in dieser Zeit nur die wohlhabendsten Bürger. Das zweite Stockwerk diente ausschließlich zum herrschaftlichen Gästeempfang. Besonders erstaunlich fanden wir außerdem, dass Johann Wolfgang um die 200 Hemden besaß und auch an kompletten Bettgarnituren mangelte es der Familie nicht. Sie besaßen um die 140 Stück. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass bei den Goethes nur drei Mal im Jahr ein Waschtag ausgerichtet wurde. Die übrigen Stockwerke dienten als Wohnräume für die Familie, das Dachgeschoss war für das Hauspersonal vorgesehen. Bemerkenswert war neben anderen alten Möbeln eine Standuhr mit vollkommen mechanischem Antrieb, die aber dennoch neben der sekundengenauen Uhrzeit gleichzeitig die Jahreszeit, den Tag, das Datum, den Mondkalender und viele weitere Informationen anzeigte. Zum Abschluss wurden wir in das “Dichterzimmer“ geführt. Dieses Zimmer gehörte Johann Wolfgang Goethe bis er für sein Studium umzog. In diesem Zimmer entstanden Meisterwerke wie “Götz von Berlichingen“ und “Die Leiden des jungen Werthers“. Außerdem befand sich im Nebenzimmer sein Puppentheater, welches ihm schon im Kindesalter die Liebe zum Theater näherbrachte. Weitere Besonderheiten waren ein fortschrittliches Heizsystem und die große Privatbibliothek des Vaters.

Nach der Führung durch das Haus wurden uns in einem Vortrag über den historischen Faust interessante Parallelen zu unserer Lektüre “Faust 1 – Der Tragödie erster Teil“ aufgezeigt. Thematische Schwerpunkte bildeten die Kindsmörderin Susanna Brandt und der Alchemist Faust.

Nach diesen überaus interessanten Eindrücken machten wir uns auf in die Frankfurter Innenstadt, wo wir auf unterschiedlichste Weise den Nachmittag verbrachten. Einige gingen ausgiebig shoppen, wiederum andere Schüler besuchten die Aussichtsplattform des Main-Towers, welche eine atemberaubende Aussicht über die Stadt bot. So war die Frankfurter Paulskirche (“Wiege der deutschen Demokratie“) zu sehen, ebenso verschiedene Bankenhochhäuser und auch die EZB und der historische Frankfurter Hauptbahnhof. Wiederum andere ließen den Tag in einem Eiscafé entspannt ausklingen.

Gegen 16:00 Uhr traten wir die Heimreise an und unser Busfahrer brachte uns sicher und schnell durch die teilweise sehr engen Straßen von Frankfurt auf die Autobahn in Richtung Merzig. Als der Bus gegen 19:00 Uhr in Merzig ankam waren alle von den vielen Eindrücken und von den zum Teil tropischen Temperaturen erschöpft, jedoch auch sehr erfreut über den besonders schön verbrachten Tag mit ihren Deutschlehrerinnen.
“Das war ein super Ausflug“ stimmten alle, einschließlich den Lehrerinnen, zum Ende überein.

„bbz in concert`15“ in der Stadthalle in Merzig (15.07.2015)

Das diesjährige „bbz in concert`15“ am 15.07.2015 stand unter dem Motto „Toleranz/Solidarität/Gemeinschaft“ und knüpfte an den Toleranztag des BBZ Merzig im April 2015 an.

Klaus Dewald und seinen musikalischen Akteuren ist es auch in diesem Jahr gelungen, eine tolle und abwechslungsreiche Show auf die Bühne in der Merziger Stadthalle zu stellen.

In zahlreichen Formationen zogen sowohl Schüler als auch Lehrer alle Register ihres Können. So eröffnete Muhamet Rexha (auch bekannt unter „Schokiibär“ oder unter dem Künstlernamen „ReXplosive“) durch eine beatboxing-Performance den Abend. Der diesjährige Fachoberschüler-Absolvent im Bereich Wirtschaft moderierte, zusammen mit seinem Co-Moderator Philip Zenner (Schüler des Beruflichen Oberstufengymnasiums, Klasse 11), durch den Abend.

Die erste musikalische Darbietung – interpretiert vom Schulchor des BBZ Merzig – stand unter dem Motto „Solidarität/Gemeinschaft“: „Was wir alleine nicht schaffen“, ein Song von Xavier Naidoo, wurde in eindrucksvoller Weise gesungen.

Schulleiter Andreas N. Heinrich begrüßte im Anschluss daran alle Anwesenden, dankte allen Gönnern des BBZ Merzig sowie den vielen Künstlern, Akteuren und Helfern, die zum Gelingen des Konzerts beigetragen haben. Er zitierte Victor Hugo, der einst sagte: „Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber schweigen unmöglich sei“. In diesem Sinne, so Heinrich,  solle nun die Musik sprechen.

Im weiteren Verlauf des Abends trumpften tolle Solisten und Schülerensembles auf, die die knapp drei Stunden wie im Fluge vergehen ließen.

Einen direkten Bezug zum Thema „Toleranz“ hatten Lieder wie „Imagine“ von John Lennon, hier gesungen vom Lehrerchor oder auch „Deine Schuld“ (Die Ärzte), interpretiert von der Schulband und dem Schulchor, der Tanz der Lehrerinnen mit „Break the chain“ sowie der Finalsong „We are family“, performt von allen Akteuren des Abends.

Auch die DSDS-Gewinner („Dewald sucht den Superstar“) Samira Adams, Ramona Christ, Alicia Grün, Carina Kirch, Michelle Leya und Fabio Licata überzeugten an dem Abend mit Songs wie „One day“ (Asaf Avidan), „Valerie“ (Amy Winehouse), „Let it go“ (Idina Mansell), „Revolution“ (Tracy Chapman) oder „Hold my hand“ (Michael Jackson).

Recep Günes, FOS-Absolvent des Bereichs Wirtschaft, interpretierte im Laufe des Abends ein türkisches Stück von Hasan Yildirim namens „Haberin var mi“, ganz ohne musikalische Unterstützung – auch er bekam kräftigen Beifall dafür.

Im Anschluss konnten alle Gäste des Konzerts das aufwendig gedrehte Video anlässlich des Toleranztages am 17. April 2015 sehen: „Neue Brücken – Neue Wege“ – hier auch Symbolcharakter für das Motto des Abends.

Klaus Dewald, musikalischer Leiter des Konzerts, wurde im Verlauf des Abends ernster. Er rief – zusammen mit der Klasse GS-FOS 11.1 – zu einem Spendenaufruf für eine erkrankte Schülerin dieser Klasse auf; Anna-Lena Trossem, ihre Klasse GS-FOS 11.1 und Klaus Dewald performten daraufhin „Hail Mary“ von Mark Owen für die Schülerin Maria.

Ein musikalisches Highlight des Abends war sicherlich die Darbietung des Abi-Chors 2015 mit einem Medley aus „Der König der Löwen“.

Auch in diesem Jahr stellt Klaus Dewald ein neues Duo „teacher and teacher“ auf die Beine. Diesmal schaffte er es dank der Kollegin Sarah Mathis, Helene Fischer mit „Atemlos durch die Nacht“ nach Merzig auf die Bühne zu holen – er beteuerte auch, dass er mit Engelszungen auf sie eingeredet habe. Die Darbietung fand bei allen Gästen großen Beifall.

Am Ende des Konzerts dankte die Gesangsformation „Man(n) singt“ mit dem Abschiedslied „Bettina“ (hier auf die Melodie von „Anita“ von Costa Cordalis) der Kollegin Dr. Bettina Späth für ihren langjährigen Einsatz im Lehrerchor; sie kehrt im nächsten Schuljahr in ihr Heimatbundesland Baden-Württemberg zurück.

Am Ende sangen alle Akteure „We are family“.

Das Konzert war erneut ein voller Erfolg – der Applaus aller Anwesenden war riesengroß und hat gezeigt, dass Musik auf kunstvolle Weise Brücken zwischen Schülern und Lehrern bauen kann und eine ganze Schule in Bewegung setzen kann.

Das BBZ Merzig dankt Herrn Dewald als musikalischer Leiter für den gelungenen Abend sowie Anne Laval und Anke Fritz-Kewerkopf für ihr Engagement, das „bbz in concert“ am Leben zu erhalten.

Die Veranstaltung klang später im Foyer der Stadthalle gemütlich aus.

Slackline / Le Parcour – Was ist das denn? (15.07.2015)

 

 

Slackline

Auf Anregung der Schüler der Klasse T-EI 11 (Elektroniker - Energie- und Gebäudetechnik) realisierten wir in dieser Woche kurzfristig ein Projekt: Slackline.

Da die Turnhalle des BBZ momentan renoviert wird, wurde der Sportunterricht nach draußen verlegt. Normalerweise dominieren beim Sport eher die Fähigkeiten Kraft oder Ausdauer. Bei dieser neuen Trendsportart sind Balance, Koordination und Konzentration gefragt. Man spannt ein „etwas breiteres Spannband“ – die Slackline – zwischen zwei Bäume und versucht über dieses Band zu balancieren. Fortgeschrittene Sportler können auch Tricks auf diesem schmalen, beweglichen Band vollführen.

Zu Beginn waren es die mit dieser Sportart erfahreneren Schüler, die sich auf dieses Sportgerät trauten. Doch nach und nach versuchten alle Schüler, mit oder ohne Hilfe über dieses schmale Band zu gehen. Nach den ersten vorsichtigen Versuchen wurden auch gleich schwierigere Aufstiege oder kleinere Tricks auf der Slackline getestet.

Diese Sportart ist sicherlich eine Bereicherung für den Sportunterricht, zumal auch gegenseitige Hilfestellung und auch Anleitung erforderlich sind. Da alle Schüler ohne Sturz und Verletzungen blieben, was bei einer Höhe von nur ca. 50cm auch zu erwarten war, wird es sicherlich nicht die letzte Sportstunde in dieser neuen Sportart gewesen sein.

(Video)

Le Parcour

Da zwei Schüler (Klasse: T-EI 11) als Hobby Le Parcour angaben, haben wir diese Sportart im ersten Halbjahr in den Sportunterricht integriert.  

Hierbei versucht man Hindernisse zu überwinden. Die Hindernisse bzw. Aufgabenstellungen mussten erst erstellt werden. Danach ging es daran, in Gruppen Lösungswege zu suchen, um diese Hindernisse auf unterschiedliche Art und Weisen zu überwinden. So gab es bei verschiedenen Aufgabenstellungen am Ende unterschiedliche Lösungen.

Diese Sportart erfordert neben einer guten körperlichen Fitness auch Kreativität und Einfallsreichtum. Eine Sporthalle mit seinen vielfältigen Sportgeräten und Absicherungsmöglichkeiten bietet eine ideale Voraussetzung für diese Sportart.

Abiturfeier 2015 des Oberstufengymnasiums am BBZ Merzig (11.07.2015)

Die diesjährige Abiturfeier des Oberstufengymnasiums am BBZ Merzig fand am 11. Juli 2015 im feierlichen und festlichen Rahmen der Stadthalle Merzig statt; alle 40 Abiturienten hatten sich für die Feier schick in Schale geworfen.

Schulleiter Andreas N. Heinrich konnte in diesem Jahr 30 Abiturienten aus dem Bereich Gesundheit und Soziales und 10 Absolventen aus dem Bereich Wirtschaft das lang ersehnte Abschlusszeugnis der Allgemeinen Hochschulreife überreichen.

Die Abiturfeier stand unter dem Motto „Hakuna Mutabi“. Umrahmt wurden die Feierlichkeiten von der Musik-AG unter Leitung von Klaus Dewald; auch die Abiturienten selbst hatten sich einiges einfallen lassen, um das Programm zu gestalten: So performte z. B. der Abi-Chor u. a. ein Medley aus “König der Löwen“.

Neben der Übergabe der Zeugnisse stand auch die Ehrung für herausragende Leistungen im Mittelpunkt des Abends: Die beste Absolventin des Bereichs Gesundheit und Soziales war Laura Glaub, bester Absolvent des Bereichs Wirtschaft war Christoph Tulipan.

In diesem Jahr gab es die  „1 vor dem Komma“ neun Mal, für Michelle Dawen, Laura Glaub, Susanne Hoffmann, Ruhama Krupinski,  Angelique Schirrah, Ronja Storck, Christoph Tulipan, Fjolla Vllasa  und Svenja Zifko.

Der Scheffelpreis ging in diesem Jahr an Fjolla Vllasa, beste Leistungen im Erweiterungskurs Gesundheit erzielte Susanne Hoffmann, Angelique Schirrah wurde für beste Leistungen im Erweiterungskurs Pädagogik/Psychologie ausgezeichnet, ebenso Christoph Tulipan für beste Leistungen im Erweiterungskurs Betriebswirtschaftslehre.

Abschlussfeier der Fachoberschüler Sozialwesen, Technik und Wirtschaft 2015 am BBZ Merzig (10.07.2015)

 

Am Freitag Abend, 10. Juli 2015, fanden die diesjährigen Feierlichkeiten für alle Fachoberschüler-Absolventen in der Stadthalle in Merzig statt.

162 Schülerinnen und Schüler erhielten in diesem Jahr das Zeugnis der Fachhochschulreife am BBZ Merzig.

Die Stadthalle füllte sich gegen Abend schnell mit elegant gekleideten jungen Menschen und ihren Verwandten und Freunden - alle gelöst und glücklich strahlend - mit der Vorfreude auf das lang ersehnte Zeugnis der Fachhochschulreife.

Monatelang stand diese zentrale Prüfung im Raum, gefolgt von Ängsten, dem Lernstress und der Sorge, die Prüfung nicht zu schaffen. Doch an diesem Abend durften alle Absolventen die Früchte ihres langen Lernens ernten.

Muhamet Rexha, selbst ein Fachoberschule-Absolvent des Bereichs Wirtschaft, moderierte durch das feierliche Programm. Er riss direkt zu Anfang alle Anwesenden durch sein künstlerisches Talent mit.

Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich hielt daraufhin die Abschlussrede. Er betonte, wie wichtig dieser heutige Lebensabschnitt für alle Absolventen sei, da für die meisten mit dem Erhalt des Abschlusszeugnisses die Schulzeit ende, die mindestens zwölf Jahre im Mittelpunkt des täglichen Alltags stand. Alle anwesenden Absolventen sollten das Zeugnis auch als Eintrittskarte in eine Zukunft sehen, die nun jeder individuell gestalten könne.

Danach erhielten alle 60 Absolventen der FOS Sozialwesen ihre Abschlusszeugnisse.

Klaus Dewald, musikalischer Leiter des Abends, und Felix Bidinger, FOS-Absolvent aus dem Bereich Sozialwesen, traten später in der Formation „teacher and student“ auf und performten „Bad moon rising“ von CCR; beide erhielten dafür großen Beifall.

Danach bekamen 31 Schüler der FOS-Technik ihre lang ersehnten Abschlusszeugnisse.

Recep Günes, FOS-Absolvent des Bereichs Wirtschaft, interpretierte daraufhin ein türkisches Stück von Hasan Yildirim namens „Haberin var mi“, ganz ohne musikalische Unterstützung – auch er bekam einen kräftigen Applaus dafür.

Im Anschluss konnten alle Anwesenden das aufwendig gedrehte Video anlässlich des Toleranztages am 17. April 2015 sehen: „Neue Brücken – Neue Wege“ – hier auch Symbolcharakter für die neuen Wege eines jeden Schülers.

Schokiibär, wie sich der Moderator Muhamet Rexha bei Facebook nennt, forderte dann alle 71 Schülerinnen und Schüler der FOS-Wirtschaft dazu auf, nach vorne auf die Bühne zu kommen, um ihre Zeugnisse in Empfang zu nehmen.

Dann sang Michelle Dillschneider, Absolventin der FOS Wirtschaft, den Song „Believe“ von Ella Henderson.

In der nachfolgenden Schülerrede durch den Schulsprecher Nicola Simone, Absolvent der FOS Sozialwesen, bedankte sich dieser bei allen beteiligten Lehrern und Eltern für ihre Unterstützung in den letzten zwei Jahren. Er stellte dar, dass sich gerade zu Beginn der Klassenstufe 11 viele Schüler gefühlt haben wie Hannibal, als er vor den Alpen stand. Auch wenn diese „Schülerberge“ nicht aus Stein waren, so türmten sich ein 56-wöchiges Praktikum, neue Unterrichtsfächer, Bücher, Hefte und Ordner ebenfalls zu einem Gebirge auf wie einst bei Hannibal. Aber heute kann gefeiert werden, denn alle haben diese Hürden erfolgreich gemeistert.

Klaus Dewald und die Schülerin Anna Lena Trossem interpretierten später gemeinsam „Hail Mary“ von Mark Owen  - u. a. auch verbunden mit einem Spendenaufruf, um einer kranken Schülerin finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen.

Gegen Ende der Feier wurden noch die Besten geehrt: Unter den 162 Schülerinnen und Schülern setzte sich Nina-Kathrin Linnenberger mit dem besten Notendurchschnitt aller FOS-Absolventen durch.

Der Beste in der Fachoberschule Technik war Patrick Gaub, bester Absolvent der FOS-Wirtschaft Raphael Orth.

In den jeweiligen Fachdisziplinen überzeugten mit besten Ergebnissen Jacqueline Blau (Pädagogik, Psychologie und Soziologie), Fabian Finkler (naturwissenschaftliche Fächer einschließlich Technologie) und Raphael Orth (BWL, Rechnungswesen und VWL).

Zum Ende der Veranstaltung gaben Fabian und Tobias Geier sowie Tobias Bies mit „Something breathe“ (Need to breathe) ihr Bestes und die Veranstaltung klang im Foyer der Stadthalle gemütlich aus.

   

Besuch des Generalpräses Monsignore Ottmar Dillenburg am BBZ Merzig (09.07.2015)

Am 09.07.2015 empfing das BBZ Merzig den Generalpräses des Internationalen Kolpingwerks, Monsignore Ottmar Dillenburg, der seit 2011 dieses Amt inne hat.

Der Generalpräses ist oberster Repräsentant des Internationalen Kolpingwerks mit rund 450000 Mitgliedern weltweit. Er vertritt - als Nachfolger Adolph Kolpings – das internationale Kolpingwerk in momentan 61 Ländern nach innen und außen.

Um 10 Uhr begannen die Feierlichkeiten in der Kirche St. Josef in Merzig. Eine Vielzahl von Schülern und Lehrern des BBZ Merzig feierten gemeinsam mit dem Theologen einen ökumenischen Wortgottesdienst zum Thema „Brücken bauen“.

Die musikalische Umrahmung der Feierlichkeiten übernahm der Schüler-Lehrer-Chor des BBZ Merzig unter Leitung von Klaus Dewald. Auch in den Liedtexten zog sich das Leitmotiv „Brücken bauen“ wie ein roter Faden durch das Programm.

Nach einer allgemeinen Begrüßung durch Barbara Weißkopf erfolgte die liturgische Eröffnung durch Monsignore Dillenburg.

In der darauf folgenden Lesung wies Erhard Scholl auf die Stolpersteine des Lebens hin – Steine, die auch symbolisch auf dem Boden in der Kirche lagen. Es ist wichtig, mit offenen Augen durchs Leben zu gehen und Mittel zu finden, diese Hürden im Leben zu überwinden. 

Nach gemeinsamen Gebeten und Liedern bauten Schülerinnen und Schüler während des Wortgottesdienstes symbolisch eine Brücke. Hierbei standen die einzelnen Steine für verschiedene Symbole wie Hilfsbereitschaft, Fürsorge, Engagement, Hoffnung oder Mut; diese persönlichen Bedeutungen wurden von einzelnen Schülerinnen und Schülern laut vorgelesen und jeder baute an der gemeinsamen Brücke mit. Am Ende sah jeder am Altar zwei große Pfeiler stehen, die durch ein Brett miteinander verbunden wurden: eine gemeinsam gebaute Brücke ist entstanden.

Im weiteren Verlauf des ökumenischen Wortgottesdienstes nahm Monsignore Dillenburg darauf Bezug und betonte, wie wichtig es gerade für junge Menschen ist, Verantwortung für sich selbst und für andere zu übernehmen, damit Brücken gebaut werden können und ein gemeinsames Miteinander möglich ist. 

Nach der Ansprache des Theologen überraschte Monsignore Dillenburg später alle Anwesenden damit, dass er diese Brücke betrat; er erhielt dafür den Applaus aller erstaunten Schülerinnen und Schüler.

Es folgten Fürbitten einzelner Schüler. Nach dem Vater unser, bei dem sich alle – auch über die einzelnen Bänke hinweg - die Hände reichen sollten, erfolgte nach weiteren Liedbeiträgen Segenswünsche sowie das Abschlussgebet.

Im Anschluss an den ökumenischen Wortgottesdienst empfingen Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich sowie einige Religionslehrer alle Interessierten zum gemeinsamen Beisammensein im Pfarrsaal St. Josef. Hier stellte der Generalpräses Projekte des Internationalen Kolpingwerks vor. Schwerpunkte waren  dabei Projekte von jungen Menschen in Entwicklungsländern, die dort binnen sechs bis acht Wochen mithilfe der finanziellen Unterstützung des Internationalen Kolpingwerks u. a. zu Kfz-Mechatronikern, Friseurinnen oder Bäckern ausgebildet werden. Dank einer kurzen Filmsequenz und vielen Bildern schaffte Monsignore Dillenburg es, das Interesse der Schülerinnen und Schüler zu wecken; eine Vielzahl von Fragen an ihn folgte.

Da sich das Internationale Kolpingwerk überwiegend aus Spenden finanziert, sieht das BBZ Merzig hier eine Möglichkeit, im nächsten Schuljahr aktiv zu werden, um mithilfe finanzieller Mittel zu unterstützen. Dies fand bei allen Beteiligten großen Beifall.  

Das BBZ Merzig dankt Monsignore Ottmar Dillenburg für diesen gelungenen Vormittag, für sein Engagement, den weiten Weg von Köln nach Merzig auf sich zu nehmen sowie für seine Bereitschaft, jungen Menschen einen Ausschnitt seiner Arbeit näher zu bringen.

Volleyballturnier am BBZ Merzig (06.07.2015)

 

 

 

Am Montag, 06.07.2015, fand ein Volleyballturnier des Oberstufengymnasiums, Klassenstufe 12 und 13, am BBZ Merzig in der Thielsparkhalle in Merzig statt.

Acht Teams traten an, die sich zusammensetzten aus drei Teams der Klassenstufe 13, drei Teams der Klassenstufe 12 sowie zwei Lehrerteams.

Alle Beteiligten hatten ihren sportlichen Spaß an diesem Tag, denn dank guter Laune und abwechslungsreichen Spielen kamen sowohl Schüler als auch Lehrer auf ihre Kosten.

Auch für das leibliche Wohl war gesorgt, es gab Kuchen und Waffeln für alle Beteiligten und Zuschauer.

Nach anfänglich lockeren Gruppenspielen kam im Laufe des Turniers immer mehr Spannung auf. Das Finale gegen Ende entpuppte sich dann noch zum Nervenkitzel, doch am Ende setzte sich ein Team der Klassenstufe 12 als Sieger durch; Siegprämie war ein KleX Gutschein in Höhe von 40 Euro.

Er hat es drauf – Tobias Niggemann vom BBZ in Merzig (16.06.2015)

 

„Das Handwerk braucht motivierte Auszubildende, die auch nach ihrer Ausbildung eine Karriere im Malerhandwerk im Blick haben. Hierzu bietet das BBZ in Merzig hervorragende Möglichkeiten …“, mit diesen Worten eröffnete Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich eine kleine Feierstunde am BBZ in Merzig. Tobias Niggemann, im dritten Ausbildungsjahr zum Maler und Lackierer (Ausbildungsbetrieb Markus Warken, Beckingen), wurde in das Förderprogramm der Sto-Stiftung des gleichnamigen bekannten Herstellers für Malerbedarf aufgenommen.

„Du hast es drauf – zeig’s uns!“, so lautet das Motto der Stiftung, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, in Deutschlang jedes Jahr hundert talentierte Auszubildende im Malerhandwerk zu motivieren und in ihren Leistungen zu fördern, um so zu einem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung als Malergeselle beizutragen. Für eines dieser Stipendien konnte sich auch Tobias Niggemann vom BBZ Merzig qualifizieren. Seine Unterstützung durch Sto gestaltet sich mehrschichtig. So erhielt er im Rahmen der Feierstunde zunächst einen großzügig bestückten Werkzeugkoffer und ein Bücherpaket mit anspruchsvoller Fachliteratur – ein hervorragendes Equipment für ein gutes Gelingen der Prüfung im Sommer. Mit dem Gesellenbrief -– vorausgesetzt die Noten stimmen – kann Tobias nach Stühlingen zum Firmensitz der Sto-Werke fahren, um an Seminaren zur Weiterbildung im Maler- und Lackiererhandwerk teilzunehmen. Wer einen besonders guten Gesellenbrief vorweisen kann, wird sogar mit einem kostenlosen Laptop bzw. iPad belohnt.

Seit Jahren begleitet Studienrat Edgar Hoff aktiv das Projekt am BBZ Merzig. Er durfte sich über eine Urkunde von den Stiftungsbeiräten freuen, da die Schule schon dreimal Auszubildende nominiert hatte, die dann auch in das Förderprogramm aufgenommen wurden.

Auf die Frage nach seinen weiteren Zielen im Malerbereich antwortete Tobias: „Auf alle Fälle werde ich den Meisterbrief machen. Allerdings möchte ich zunächst ein paar Jahre als Geselle arbeiten und mich dann erst an der Meisterschule anmelden.“

DON’T DRINK AND DRIVE

Am 11.06.2015 fand, in Kooperation mit dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, an unserem BBZ in Merzig die Verkehrssicherheitskampagne „DON’T DRINK AND DRIVE“ statt.

Zu dieser Veranstaltung wurde auf dem Schulhof ein zu einem Fahrsimulator umgebauter Ford Fiesta aufgebaut, mit dessen Hilfe die Schüler eine Fahrt unter Alkoholeinfluss simulieren konnten.

Zuvor wurde zu Fuß ein Parcours absolviert, welcher sich, nach Aufsetzen verschiedener Brillen zur Simulation von 0,8 bzw. 1,2 Promille, teilweise schwieriger gestaltete als vermutet.

Ziel dieser Aktion war die Sensibilisierung der Jugendlichen zur Reduzierung der Gesamtzahl der 

„Alkohol-Unfälle“ und zur Verbesserung der Risikokompetenz junger Fahrer. Zudem sensibilisierten die Aktivitäten der Kampagne für die Gefahren durch exzessiven Alkoholkonsum, wie z. B. Koma-

Saufen.

Der Gewinn eines Verkehrssicherheitstrainings wurde am gleichen Tag unter den teilnehmenden Führerscheininhabern ausgelost und ausgehändigt.

Die Initiative wurde durch die Schüler und ihre Lehrer sehr gut besucht und angenommen.

Pinnwand ist out –Magnetputz ist in

Auch beim genauen Hinsehen sieht er aus wie ein normaler Wandputz. Aber schon beim Verarbeiten merkt man, dass er schwerer ist als üblicher Kunststoffputz. Das höhere Gewicht machen spezielle Metallsande aus, die dem Putz beigemischt sind. Auf ihnen haften Magnete.

In Kooperation mit der holländischen Firma MagPaint und dem Schweizer Farbenhersteller Knuchel hat die Malerabteilung am BBZ Merzig sich näher mit diesem neuartigen Putz beschäftigt. „Die Untergrundvorbehandlung ist wie bei einem normalen Putz“, so Heinz Bohr von der Malerwerkstatt am BBZ. „Vor und während der Verarbeitung muss der Putz jedoch sorgfältig aufgerührt werden, damit sich die Metallteilchen in der Masse gleichmäßig verteilen und nicht absetzen“, so Bohr weiter. Das Aufbringen soll laut Hersteller in zwei Lagen erfolgen, denn so ist eine optimale magnetische Wirkung gegeben.

Ein Platz für eine Probefläche war schnell gefunden, denn Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich sah in seinem Büro Bedarf für eine solche Fläche, um wichtige Zettel, Fotos oder Bilder aufzuhängen. Bis zu zehn DIN A 4-Seiten können mit extra starken Neodym-Magneten ohne Probleme an der Wand gehalten werden.

Die Schüler der Maler und Lackiererklassen am BBZ waren von dem Putz voll und ganz begeistert, obwohl das Material recht teuer (1kg = 10,00 Euro) und der Verbrauch (ca. 4,5 kg/ m²) sehr hoch ist. Aber einen solchen Putz verarbeitet man nicht tagtäglich auf der Baustelle.

„Wenn ich zu Hause einen Sponsor gefunden habe, mache ich mir auch so eine praktische Pinnwand mit Magnetputz“, so David Banton, Schüler am BBZ in Merzig.

Toleranztag am BBZ Merzig (17.04.2015)

Am 17.04.2015 feierte das BBZ Merzig seinen Toleranztag. Im Vordergrund der Veranstaltung standen Projektarbeiten von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Klassen zum Thema „Toleranz“. Die Ergebnisse der mehrwöchigen Schülerarbeiten, die sogenannten Exponate, sollten an diesem Tag ausgestellt und gewürdigt werden.

Ein ganz besonderer Gast des Tages war der saarländische Bildungs- und Kulturminister Ulrich Commerçon.

Durch das knapp einstündige Programm moderierte StR`in Anke Fritz-Kewerkopf.

Nach der Begrüßung durch Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich und einer kurzen Rede von Minister Ulrich Commerçon, der betonte, wie wichtig Unterschiede im täglichen Miteinander seien und das Leben eines jeden bereichern, folgte ein knapp 20-minütiger Filmzusammenschnitt diverser Schüler- und Lehrerbeiträge zum Thema „Toleranz“. Zu sehen waren u. a. kleine gespielte Filmsequenzen über Unterschiede, Respekt oder Zusammenhalt, ein Toleranz-ABC oder die Dokumentation eines Demonstrationsbesuchs in Homburg; die Gäste waren sehr gebannt beim Anblick der vielfältigen Beiträge.

Daraufhin folgte eine musikalische Einheit von Klaus Dewald und dem Schüler- und Lehrerchor: Der bereits vor ein paar Wochen aufwendig gefilmte Dreh zum Video „Neue Brücken“ (ursprünglich von Pur) wurde aufwendig zusammengeschnitten und am Toleranztag abgespielt. Alle Anwesenden durften gegen Ende des Liedes nochmals den Refrain mitsingen – Klaus Dewald dirigierte-, und auch diese ganz aktuelle Sequenz wurde dann von StR Ulrich Seiler gefilmt, um das Video zu komplettieren.

Es folgte ein Speed-Meet mit dem Minister: Vier Schülerinnen und Schüler stellten vier Fragen an den Bildungs- und Kulturminister – es ging hier hauptsächlich um die Privatperson Ulrich Commerçon -  der diese ehrlich und sympathisch beantwortete und dabei stets den Fokus auf die Schüler richtete.

Ein optisches Highlight gegen Ende der Veranstaltung war der Beitrag der Klasse W-I 10.1 mit ihrer Klassenlehrerin, StR`in Christina Meiser, die sich diverse Statements zum Thema Toleranz überlegt hatte und diese an einem farbigen Ballon befestigten. Alle Schülerinnen und Schüler lasen ihr Statement vor und abschließend stiegen dann knapp 100 bunte Luftballons in den Merziger Himmel.

Zum Abschluss übergaben drei Schülerinnen und Schüler Minister Ulrich Commerçon  Bild – und Plakatgeschenke, die im Laufe der Projektarbeit durch Schülerhand entstanden sind. Der Minister bedankte sich für den gelungenen Tag und versprach, den Präsenten in seinem Ministerium einen würdevollen Platz zuzuweisen.

Mit viel Beifall und freudigen Gesichtern ging der offizielle Teil des Toleranztages zu Ende.

Die anwesendenden Gäste hatten anschließend die Möglichkeit, die Exponate der Schülerinnen und Schüler zu betrachten und bei Kaffee und Kuchen sowie diversen Erfrischungsgetränken mit anderen in Kontakt zu treten und sich auszutauschen.

Ein Dank gilt hier auch StR`in Sonja Al-Samaraie und ihrer Klasse BVJ-UMF, die die Bewirtung für den Tag übernommen hatten.

Alle Gäste des Toleranztages am BBZ Merzig waren begeistert von der enormen Vielfalt der Exponate sowie dem Ideenreichtum der beteiligten Klassen.

Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich war sehr zufrieden mit diesem Toleranztag und der positiven Resonanz der Gäste.

An dieser Stellen noch einmal Dank an alle Schülerinnen und Schüler, die sich durch die Vielzahl der Ideen in die großartige Projektarbeit eingebracht haben sowie an alle Kolleginnen und Kollegen, die den Tag durch ihre Planung und ihr Engagement gelingen ließen.

Biologieunterricht zum Anfassen (25.03.2015)

 

In der Woche vor den Osterferien erlebten die Schülerinnen und Schüler der Klassen SPF 11.1 und SPF 11.2 einen besonders anschaulichen Biologieunterricht: Sie präparierten Schweineaugen und Schweineherzen. Beide Organe wurden zuvor im Unterricht besprochen. So konnte das theoretisch erworbene Wissen zum Aufbau des Auges bzw. des Herzens während der Präparation praktisch angewendet werden.

„Es ist immer wieder erstaunlich, mit welcher Begeisterung die Schülerinnen und Schüler an die Organpräparation herangehen“, so die Biologielehrerin Simone Scherer, die die Präparation in beiden Klassen durchführte. Jegliche Scheu und Berührungsängste weichen schnell der Neugier und Faszination über die Anatomie der Organe. „Wichtig ist aber, dass niemand gezwungen wird, teilzunehmen. Wer nicht selbst präparieren will, kann entweder zusehen oder in der Zeit eine andere Klasse besuchen“, betont Simone Scherer.

Mit Skalpellen, Scheren, Pinzetten und Handschuhen ausgestattet machten sich die Schülerinnen und Schüler mit Begeisterung an die Arbeit. Bevor die Schweineaugen präpariert werden konnten, musste der Augapfel von störendem Gewebe befreit werden. Nun konnte neben der Iris und der Pupille auch den Sehnerv identifiziert werden. Dann wurde mit Skalpell und Schere einmal kreisförmig um das Auge herum geschnitten, die beiden Augenhälften voneinander getrennt und der Glaskörper vorsichtig herausgedrückt. An der hinteren Augenhälfte konnten die Schülerinnen den blinden Fleck auf der Netzhaut ausfindig machen. Bei diesem handelt es sich um die Austrittsstelle des Sehnervs. Zum Schluss wurde die Linse frei präpariert. Legt man sie auf ein beschriebenes Blatt Papier, kann man eine Vergrößerung des Geschriebenen durch die rundliche Linse feststellen (siehe Foto). Dieser Vergrößerungseffekt rief bei den Schülerinnen großes Erstaunen hervor.

Auch bei den Schweineherzen konnten sie viele der zuvor im Unterricht besprochenen und auf Arbeitsblättern beschrifteten Strukturen nun im wahrsten Sinne des Wortes anfassen und begreifen. Zudem hat das Schweineherz den Vorteil, dass es dem menschlichen Herzen sehr ähnlich ist. Von außen waren die Gefäße, die das Blut zum Herzen hin bzw. vom Herzen wegführen, deutlich zu erkennen. Auch konnten die kleinen und stark verzweigten Herzkranzgefäße  aus der Nähe betrachtet werden. Nachdem das Herz auf beiden Seiten aufgeschnitten wurde, erkannten die Schülerinnen und Schüler den zweiteiligen Aufbau in eine rechte und linke Herzhälfte und konnten die Unterteilung in Vorhöfe und Hauptkammern nachvollziehen. Zudem untersuchten sie die Taschen- und Segelklappen. Besonders fasziniert waren sie davon, dass der Herzmuskel der linken Hauptkammer deutlich dicker ist als der rechten Herzkammer bzw. der Vorhöfe.

„Wenn man das, was man im Unterricht theoretisch besprochen hat, mal an einem echten Organ gesehen hat, kann man alles besser lernen und es sich auch viel besser merken“, so die Meinung der Schülerinnen und Schüler.

Syrische Flüchtlinge zu Gast beim BBZ Merzig (24.03.2015)

Im Rahmen eines Toleranzprojektes besuchten vier syrische Flüchtlinge im Alter von 17-38 die technische Fachoberschule. Ziel der Stunde war es, die Flüchtlinge bezüglich ihrer Heimat, ihrer Flucht und ihrer derzeitigen Lebenssituation zu interviewen. Im Vorfeld überlegte sich die Klasse Fragen, die sie dabei besonders interessieren. Bereitwillig beantworteten die Flüchtlinge diese und schafften durch ihre Offenheit eine angenehme Atmosphäre. Aufgrund der Sprachbarriere erklärten sich zwei Schülerinnen des beruflichen Oberstufengymnasiums, Hikmat und Zeinab Hussein, dazu bereit, das Gespräch zu übersetzen. Die beiden meisterten ihre Aufgabe bravourös und ihnen gilt an dieser Stelle ein großes Dankeschön. Die Schüler der technischen Fachoberschule erfuhren zunächst etwas über die derzeitige Kriegssituation in Syrien, ehe die Flüchtlinge mit Hilfe einer Karte ihren Fluchtweg bis zu ihrer Ankunft in Deutschland schilderten. Dabei erläuterten sie, welche Strapazen sie während ihrer Reise auf sich nehmen mussten, betonten aber auch, mit welcher Freundlichkeit sie in Deutschland von der hiesigen Polizei aufgenommen wurden. Im Anschluss daran hatten die Schüler die Möglichkeit, ihre Fragen zu stellen. Sowohl die Schüler als auch die Syrer nahmen dabei kein Blatt vor den Mund, sodass Fragen wie „Woher habt ihr so teure Handys?“, oder „Welche Unterstützung bekommt ihr vom Staat?“, bis hin zu „Möchtet ihr irgendwann in euer Land zurückkehren?“, ehrlich beantwortet wurden. Die Syrer machten dabei deutlich, dass sie in ihrem Heimatland zur gehobenen Schicht gehörten und es dort vor dem Krieg auch ein wirtschaftliches Leben gegeben habe. Sie seien geflüchtet, um nicht töten und sterben zu müssen und würden gerne nach Kriegsende nach Syrien zurückkehren, um ihr Land beim Wiederaufbau zu unterstützen.

Durch dieses Gespräch wurden bei den Schülern der technischen Fachoberschule einige Vorurteile widerlegt und durch neues Wissen eine Basis zum toleranteren Umgang mit Minderheiten geschaffen.

Wider das Vergessen – Zukunft braucht Erinnerung: Eine Spurensuche des BGym 11 (18.03.2015)

 

So übernehme ich auch für mich die Devise vieler ehemaliger Deportierter: Verzeihen, warum nicht? Vergessen, niemals! Und da viele auch der Ansicht sind, dass `nicht davon zu berichten Verrat ist, berichte ich auf meine Weise´.“

Eugène Marlot, Matrikel 6149, L`Enfer d`Alsace

Am 18.03.2015 besuchten Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums, Klassenstufe 11, gemeinsam mit ihren Deutschlehrerinnen Frau Massing, Frau Mathis und Frau Reinert sowie der Begleitperson Frank Schommers das ehemalige KZ Natzweiler-Struthof im französischen Elsass.

Bereits im Vorfeld wurde in den Klassen der Roman „Der Vorleser“ von Bernhard Schlink gelesen, besprochen und bearbeitet, in dem u. a. die Themen „Nationalsozialismus“ und „Kriegsverbrechen im Nationalsozialismus“ angesprochen werden.

Um Geschichte lebendig zu gestalten und eine Art der Spurensuche auch außerhalb des Klassenzimmers zu betreiben, wurde das KZ im benachbarten Frankreich ausgewählt.

Dieses ehemalige Konzentrationslager Natzweiler-Struthof wurde am 21. April 1941 errichtet und war bis zum 23. November 1944 ein sogenanntes Straf- und Arbeitslager des nationalsozialistischen Deutschlands nahe dem Ort Natzweiler im besetzten französischen Elsass.

In das Lager sowie in die angeschlossenen Außenlager wurden etwa 52000 Menschen aus ganz Europa deportiert; hier wurden auch diverse medizinischen Experimente von Naziprofessoren der Universität des Reichs in Straßburg durchgeführt.

Etwa 22000 Menschen starben in diesem KZ, sei es durch Ermordung, Quälerei und Folter, Krankheit, Kälte oder Mangelernährung – es war eines der mörderischsten Lager des Nazi-Regimes.

Der Referent der Lehrfahrt, Axel Brück, betonte in seinen Ausführungen stets an Erlebnisberichten der Inhaftierten den grausamen Machtmissbrauch der Kommandanten in dem Lager. Er schilderte den Schülerinnen und Schülern auch eindringlich, dass das primäre Ziel des Lagers der Tod durch harte Arbeit war. So mussten die Gefangenen bei einer knapp bemessenen Tagesration von nur 1000 Kalorien schwerste körperliche Arbeiten verrichten

(z. B. harte Arbeit im Steinbruch). Viele Deportierte starben daher hier im Arbeitslager auch in kürzester Zeit.

Die Stätte des ehemaligen KZ Natzweiler-Struthof ist heute ein Ort der Erinnerung und der Besinnung, ein in den Vogesen verankertes Zeugnis der Geschehnisse und eine der wichtigsten nationalen Gedenkstätten der Deportation.

Ziel der Lehrfahrt war es, die Schülerinnen und Schüler Geschichte erleben zu lassen und sie für alle Formen von Unterdrückung, Ausgrenzung und Machtmissbrauch zu sensibilisieren - eine Spurensuche wider das Vergessen.

Die Erinnerung an die Greueltaten des Naziregimes sollen durch erlebte Geschichte nicht in Vergessenheit geraten - Zukunft braucht auch heute noch immer die Erinnerung.

Die Schülerinnen und Schüler betonten nach der Lehrfahrt, dass gerade die Erlebnisberichte von Gefangenen bzw. die sogenannten Einzelschicksale Inhaftierter, die Herr Brück sehr anschaulich dargestellt hat, sehr viel Betroffenheit bei ihnen geweckt haben.

München ist nicht Paris, doch dafür länger (16.03.2015)

Dreitägige Exkursion des 13 er Geschichtskurses war ein voller Erfolg

Verabschiedung des Abteilungsleiters Norbert Streit (28.02.2015)

 

In einer kleinen Feierstunde wurde Studiendirektor Norbert Streit, der dienstälteste Abteilungsleiter des BBZ Merzig, am 28.02.2015 in seinen wohlverdienten Ruhestand entlassen.

Herr Streit hat als Leiter der Abteilung Technik in seiner mehr als 20-jährigen Tätigkeit viele Veränderungen und Entwicklungen am BBZ Merzig miterlebt und begleitet; durch sein großes Engagement hat er das Profil des BBZ Merzig auch entscheidend mitgeprägt.

Das Kollegium dankte Herrn Streit für seinen unermüdlichen Einsatz und lobte seine stets positiv-denkende Art. Mit dem Spruch „Alles wird gut!“ hat Herr Streit es immer wieder geschafft, seine Kollegen oder Schüler aufzumuntern.

Getreu diesem Leitsatz „Alles wird gut!“ wünscht das BBZ Merzig Herrn Streit für die kommenden Jahre Gesundheit, Zufriedenheit und eine schöne Zeit im Kreise der Familie.

Allee Hopp – Das BBZ steht Kopp (14.02.2015)

„Daaaajeeee“ donnert es am Samstag, den 14.02.2015, vor den Toren des BBZ Merzig in der von-Boch-Straße. Bunt verkleidete Menschen mit blauen, gelben und roten Gesichtern und bunten Haaren tummeln sich auf den Eingangsstufen der Schule. In ihrer Mitte der Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich. Was hier vor sich geht, ist das fröhliche und in jeder Hinsicht „bunte Treiben“ der BBZ-Buddys, die sich voller Vorfreude auf die Teilnahme am Merziger Kinderkarnevalsumzug vor der Schule sammeln. Das Motto der lustigen Truppe ist offensichtlich: „Lieber BUNT“. „Wir möchten gerne ein Statement setzen für Toleranz, Vielfalt und die Akzeptanz von Unterschieden.“,  erklärt Sonja Al-Samaraie, Lehrerin und Initiatorin des Buddy-Projekts am BBZ Merzig. „Seit dem letzten Jahr unterrichten wir an unsere Schule auch unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die aus der ganzen Welt kommen. Oft haben die Jugendlichen bereits entsetzliche Schicksale durchlitten. Mit unserem Buddy-Projekt möchten wir ihnen helfen, hier in Deutschland leichter Fuß zu fassen. Deutschsprachige Schüler unserer Schule stehen dabei  sozusagen Pate und  möchten ihnen einige Sitten und Gebräuche ihres neuen Heimatlandes nicht nur im Dialog näher bringen, sondern sie auch erleben lassen. Und was könnte da besser passen, als eine Teilnahme an einem echten deutschen Karnevalsumzug?“ , fügt Al-Samaraie mit einem Augenzwinkern hinzu. Man erkennt an der ausgelassenen, freudigen Atmosphäre, die die kleine Gruppe verbreitet, dass dies nicht nur Worte sind, sondern dass hier gelebte Integration spielerisch funktioniert.

Bereits im Vorfeld gab es viel zu lernen. Ein paar Tage vor dem Umzug begann die Organisation mit dem eigenhändigen Nähen der Kostüme. Dabei wurden die Schüler und ihre Buddys tatkräftig von Schoolworkerin Maria Schwarzkopf und vielen Kolleginnen des BBZ Merzig unterstützt. Auch für das leibliche Wohl wurde Dank einer Vielzahl von Kuchenspenden bestens gesorgt. Das Buddy-Projekt wurde bereits im letzten Schuljahr durch Sonja Al-Samaraie initiiert. Hierfür wurden SchülerInnen gesucht, die sich als "Paten" für die Flüchtlinge zur Verfügung stellten. Die Buddys sind SchülerInnen unterschiedlicher Schulformen des BBZ Merzig, die sich für die interkulturelle Begegnung interessieren und sich sozial engagieren möchten. Inhalt der Buddy-AG ist, über das Jahr verteilt gemeinsam Aktivitäten durchzuführen, die einerseits einen Kontakt der Jugendlichen untereinander herstellen, andererseits aber auch hiesige Traditionen und Gepflogenheiten vermitteln sollen. Die Ideen entstehen also rund um regionaltypische Feste, meinen aber auch Unternehmungen, die mit unserer Region verknüpft sind, z. B. eine Wanderung zur Burg Montclair oder eben die Teilnahme am Faschingsumzug.

Als sich der Zug pünktlich um 14:11 Uhr in Bewegung setzt, ist von kulturellen Unterschieden schnell nichts mehr zu spüren. Mit Feuereifer sind alle Beteiligten bei der Sache und haben sichtlich Spaß.

Fußballturnier 2015 (12.02.2015)

Die Ergebnisse der 3 Turniere:

Vormittag - Jungen

1. T-GS 11.1

2. W-H 11.1

3. T-KM 10

4. T-GS 10.1

Vormittag - Mädchen

1. OGym 13

2. OGym 12

3. OGym 11.2

4. W-H 11.2

Nachmittag - Jungen

1. W-FOS 12.3

2. OGym 13

3. W-FOS 12.1

4. OGym 12

Große Resonanz beim Tag der offenen Tür am BBZ Merzig (07.02.2015)

 

 

 

 

Als sich um 09:00 Uhr die Türen an den Schulstandorten in der Waldstraße und in der von-Boch-Straße öffneten, hatten sich bereits viele interessierte Eltern und Jugendliche eingefunden. Die Besucher erwartete ein umfangreiches Programm. Neben der Vorstellung der einzelnen Schulformen bot sich den Interessierten die Möglichkeit, unterschiedlichen Unterrichtsstunden beizuwohnen.

In der Gewerbeschule zeigten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen über Installationsschaltungen und ihre Fähigkeiten beim Fräsen und Drehen. Bei den Schülerinnen und Schülern der Berufsfachschule für Haushaltsführung und ambulante Betreuung stand Blutdruckmessen auf der Stundentafel und in der Sozialpflegeschule wurden Reißverschlüsse in Mäppchen eingenäht. Darüber hinaus organisierten die Sozialpflegeschüler unter Anleitung ihrer Lehrerin Frau Braun und dem Küchenmeister Herrn Bohr mit großem Erfolg die Verpflegung der Gäste und Helfer. Neben Kaffee und selbstgemachtem Salz- und Hefegebäck fanden vor allem die liebevoll dekorierten Cupcakes reißenden Absatz. Am Ende des Tages war das kleine Schulcafé restlos ausverkauft.

Am Standort in der von-Boch-Straße drehte sich im Oberstufengymnasium Fachrichtung Gesundheit ebenfalls alles um das Thema Ernährung. Unter dem Motto „Wissenschaft zum Anfassen und zum Schmecken“ testeten die Schüler unter Aufsicht von Dr. Eric Biehler die Wirkungsweise von Lebensmittelzusatzstoffen. Einen Raum weiter ging es tiefgründig zu. Gemeinsam mit ihrem Lehrer Ulrich Seiler befassten sich die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Psychologie- und Pädagogikunterrichts mit Schicksalsereignissen am Beispiel des verunglücken Wetten Dass???-Teilnehmers Samuel Koch. Mit dem richtige Führen eines Haushaltsbuches und den Grundlagen der doppelten Buchführung beschäftigten sich unterdessen die Schüler der Handelsschule und der Fachoberschule Wirtschaft.

Bei einem solch umfangreichen Angebot verging die Zeit wie im Flug und die interessierten Schüler und ihre Erziehungsberechtigten verließen das BBZ mit jeder Menge neuer Eindrücke. Auch Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich zog ein positives Resümee: „ Unsere Schule bietet an den zwei Standorten eine Fülle von Möglichkeiten und durchlässigen Karrierewegen an. Mit über 100 motivierten und engagierten Lehrkräften aus allen Bereichen sind wir sehr gut aufgestellt, um eine optimale Aus- und Weiterbildung zu gewährleisten. Viele Kolleginnen und Kollegen engagieren sich zudem weit über die normalen Maße hinaus in unterschiedlichen sozialen Bereichen. Dazu gehören unter anderem das Patenprogramm „BBZ-Buddy-Projekt“ für Flüchtlinge, aber auch Kunstausstellungen und das jährliche Schulkonzert „BBZ in concert“. Darauf sind wir besonders stolz. Unterricht mit Herz, Hand und Verstand ist unsere oberste Maxime. Wir freuen uns sehr, dass so viele interessierte Schüler und Eltern den „Tag der offenen Tür“ genutzt haben, um sich selbst von uns zu überzeugen.“

Überblick über die Karriermöglichkeiten am BBZ Merzig

Das BBZ Merzig bietet an seinen beiden Standorten eine Vielzahl von Schulformen und Ausbildungsmöglichkeiten an. So sind der soziale und der technisch-gewerbliche Zweig am Standort in der Waldstraße beheimatet. Dort haben die Schülerinnen und Schüler mit mittlerem Bildungsabschluss die Möglichkeit, innerhalb von zwei Jahren die Fachhochschulreife im Bereich Gesundheit und Soziales sowie Technik zu erwerben. Das erste Jahr ist dabei an drei Tagen in der Woche von einem fachbezogenen Praktikum geprägt, welches den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in den angestrebten Berufszweig ermöglichen soll und bereits praktische Fähigkeiten vermittelt.  Der mittlere Bildungsabschluss kann an den angegliederten  Berufsfachschulen (Sozialpflegeschule, Gewerbeschule) ebenfalls in zwei Jahren erworben werden. In der Berufsschule werden die Ausbildungen zum Maler und Lackierer / Bauten- u. Objektbeschichter, Kfz-Mechatroniker,  Elektroniker (Energie- und Gebäudetechnik) oder  Friseur schulisch begleitet. Ebenfalls an diesem Standort sind die Berufsgrundschule (BGS), das Berufsgrundbildungsjahr (BGJ), das Berufsvorbereitungsjahr / die Produktionsschule. Die Berufsfachschule für Haushaltsführung und ambulante Betreuung kann als zweieinhalbjähriger Ausbildungsgang (inkl. Anerkennungspraktikum) im Anschluss an die Berufsgrundschule besucht werden und führt zum Abschluss Staatlich geprüfte Fachkraft (HAB) für Haushaltsführung und ambulante Betreuung.

In der von-Boch-Straße befindet sich das Oberstufengymnasium mit der beruflichen Profilierung  „Gesundheit und Soziales“ und  „Wirtschaft“ ebenso wie der wirtschaftliche Fachbereich des Bildungszentrums. Auch hier kann im Rahmen der zweijährigen Fachoberschule eine Fachhochschulreife erworben werden. Als Pendant zu der Sozialpflegeschule und der Gewerbeschule bietet die Handelsschule die Möglichkeit, den mittleren Bildungsabschluss zu erwerben und vermittelt in zwei Jahren nicht nur allgemeine, sondern auch fachbezogene wirtschaftliche Inhalte im Unterricht. Industriekaufleute und  Bürokaufleute werden hier ebenso ausgebildet wie die  Kaufleute im Einzelhandel  und Verkäufer.

Bereits seit 2004 haben die Schülerinnen und Schüler darüber hinaus die Möglichkeit, die allgemeine Hochschulreife am Oberstufengymnasium des BBZ Merzig zu erreichen. An die einjährige Einführungsphase (Klasse 11) schließt sich die zweijährige Hauptphase (Klasse 12 und 13) an, an deren Ende die landeseinheitliche Abiturprüfung steht. Mit Bestehen der Abiturprüfung erhält der Abiturient die Allgemeine Hochschulreife (Abitur), die ihn zum Studium jeder Fachrichtung an einer Universität berechtigt.

Blutspendeaktion 2015 am BBZ Merzig (04. und 05.02.2015)

Auch in diesem Jahr waren wieder viele Schülerinnen und Schüler sowie Bedienstete des BBZ Merzig bereit, an den beiden Standorten der Schule bei der Blutspendeaktion des Deutschen Roten Kreuzes teilzunehmen.

Um festzustellen, dass das Blutspenden für uns alle wichtig ist, braucht man nicht lange nachzudenken: Jeden Tag ereignen sich Unfälle; auch Krankheiten befallen viele Menschen und können jederzeit jeden treffen. So kann jeder noch so gesunde Mensch von einer Minute zur anderen auf eine Blutspende seines Mitmenschen angewiesen sein. Experten sind sogar der Meinung, dass 80% aller Bundesbürger einmal in ihrem Leben eine Blutkonserve benötigen.

Blut lässt sich noch immer nicht künstlich herstellen – nur gesunde Menschen können durch ihre Blutspende die erforderliche Versorgung für Kranke und Unfallopfer sicher stellen.

Leider reicht die Zahl der Blutspender, die dies regelmäßig tun, nicht aus, denn der Bedarf wächst stetig durch die immer älter werdende Bevölkerung und durch erfolgreiche neue Methoden der Medizin, bei denen Blut eine bedeutende Rolle spielt.

Über die Altersgrenze scheiden immer mehr langjährige Dauerspender aus, die durchschnittlich drei- bis viermal im Jahr zur Spende gehen. Es kommen zwar immer wieder junge Neuspender hinzu, aber um das Gesamtvolumen des gespendeten Bluts zu halten, müssen im Gebiet des DRK-Blutspendedienstes West für jeden älteren ausscheidenden Dauerspender drei Neuspender gewonnen werden.

Insgesamt spenden derzeit nur knapp 3% der Bevölkerung Blut; das ist allerdings zu wenig, um die Gesamtversorgung der Patienten in Deutschland sicher zu stellen.

Um Schülerinnen und Schüler des BBZ Merzig erneut mit der Thematik zu konfrontieren und sie zu sensibilisieren, fand auch in diesem Jahr am 4. und 5. Februar 2015 eine Blutspende-aktion in Zusammenarbeit mit dem DRK statt.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse SFOS 12-2 fertigten im Vorfeld Plakate an, um über die Aktion in der Schule zu informieren.

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen SFOS 12-1 und des Erweiterungskurses Gesundheit der Klassenstufe 12 des Oberstufengymnasiums informierten vorab ihre Mitschüler über das Thema „Blutspende“ und warben um Spender; die beteiligten Lehrer, Frau Dr. Bettina Späth, Herr Dr. Eric Biehler und Herr Eric Zimdars (Landesfachberater Gesundheit) halfen mit und unterstützen die Lernenden.

Insgesamt 150 Schülerinnen und Schüler spendeten an den beiden Standorten Blut und erfüllten im Vorfeld die Voraussetzungen für eine solche Spende, wie ein Mindestgewicht von 50 kg, einen ausreichend hohen Eisengehalt im Blut und einen positiven Gesundheitscheck durch die betreuenden Ärzte vor Ort.

Die Aufgaben der organisierenden Klassen umfassten die elektronische Erfassung der Spenderdaten, die Betreuung während der Blutspende und die anschließende Bewirtung mit Getränken und belegten Brötchen.

Diese Aktion fand erneut bei den Teilnehmern großen Anklang und bot vielen die Gelegenheit, Hemmungen und Ängste vor einer Blutspende abzubauen.

Herr Ernwein, Referent für Öffentlichkeitsarbeit des DRK, bedankte sich auch in diesem Jahr für die gelungene Blutspendeaktion am BBZ Merzig und zeigte sich erfreut über die hohe Spendenbereitschaft. Er dankte der Schule im Namen des DRK für die Möglichkeit, eine solche Aktion hier problemlos durchführen zu können; es sei wichtig, gerade junge Menschen als potentielle Spender zu werben. Er hofft darauf, dass einige Teilnehmer die Ortsvereine des DRK weiterhin tatkräftig mit ihrer regelmäßigen Spende unterstützen werden.

Das BBZ Merzig unterstützt das kongolesische Regenwalddorf Wete (27.01.2015)

Mit Hilfe des BBZ Merzig konnte das Regenwalddorf Wete in der DR Kongo sein Schulprojekt erfolgreich abschließen.

Die Dorfschule war während der Kriegsjahre zusammengefallen, sodass die Menschen in Wete diese Schule in Eigeninitiative wieder aufgebaut haben. Allerdings fehlten den armen Bauernfamilien für mehr als das Nötigste die finanziellen Mittel. Daher saßen die Kinder während des Unterrichts auf dem staubigen Boden, auf dem sich außerhalb der Schulstunden auch Ziegen breit machten.

Beeindruckt von der vorbildhaften Eigeninitiative der Dorfbewohner in Wete, aber schockiert von den widrigen Lern- und Arbeitsbedingungen in der Schule, nahm das Partnerschaftskomitee von Bokungu die Schule in das „Elefantenfuß-Schulbankprojekt“ auf und schlug sie der Partnerschaftsgemeinde Losheim am See als Projekt vor.

Aufmerksam geworden durch diverse Veröffentlichungen in den Medien nahmen sich Schüler und Lehrer des BBZ Merzig dieser guten Sache an: Den Erlös des Adventskonzertes unter Leitung von Klaus Dewald widmeten sie diesem Schulprojekt im fernen Kongo.

Dank der finanziellen Unterstützung konnten die Klassenräume im Regenwalddorf Wete mit stabilen „Elefantenfuß“- Schulbänken ausgestattet werden; auch Türen wurden eingebaut, sodass in Zukunft den Ziegen der Eintritt in die Schule verwehrt bleiben wird. Zudem konnten die insgesamt sechs Klassenräume mit je einem Pult für den Lehrer bestückt werden.

Diese wichtige Unterstützung ermöglicht den Schülern und Lehrern in Wete ein angenehmes und gesundes Lernklima; Schreibarbeiten werden jetzt auf zweckmäßigen Holzunterlagen erledigt und die teure Schulkleidung der Kinder wird geschont und bleibt sauber.

 

Ältere Berichte finden Sie im: BBZ-Archiv