BBZ Aktuell

136 Schülerinnen und Schüler spendeten Blut ( 17. und 18. Januar 2012)

Zurzeit spenden nur etwa 3 % der Bevölkerung Blut. Demgegenüber benötigt 80 % der Bevölkerung einmal im Leben eine Blutübertragung. Um die Schüler für diese Problematik zu sensibilisieren, fand auch in diesem Jahr am BBZ Merzig am 17. und 18. Januar 2012 eine Blutspendeaktion in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz statt.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse S-FOS 12-3 und des Erweiterungskurses Gesundheit der Klassenstufe 12 des Oberstufengymnasiums  informierten im Vorfeld ihre Mitschüler über das Thema Blutspende und warben um Spender.

Ingesamt meldeten sich 162 Schülerinnen und Schüler, von denen letztlich 136 Spender die Voraussetzungen wie z. B. ein Mindestgewicht von 50 kg, einen ausreichend hohen Eisengehalt im Blut und einen positiven Gesundheitscheck durch die beiden betreuenden Ärzte des DRK erfüllten.

Die Aufgaben der organisierenden Klassen umfassten die elektronische Erfassung der Spenderdaten, die Betreuung während der Blutspende und die anschließende Bewirtung mit Getränken und belegten Brötchen, die von den Schülerinnen und Schülern der HAB-U und der SPF vorbereitet wurden.
Diese Aktion fand bei den Schülerinnen und Schülern großen Anklang. Sie bot ihnen eine Gelegenheit, eventuell bestehende Hemmungen und Ängste vor einer Blutspende abzubauen.

Der Referent für Öffentlichkeitsarbeit des DRK Herr Ernwein bedankte sich über die gelungene Blutspendeaktion und zeigte sich erfreut über die hohe Spendenbereitschaft und die Möglichkeit, überhaupt am BBZ Merzig eine solche Aktion durchführen zu können. Er sieht in den jungen Menschen ein hohes Potential an Blutspendern für die Zukunft und hofft, dass einige der Blutspender die Ortsvereine des DRK auch weiterhin unterstützen.

Germanwatch Klimaexpedition am BBZ Merzig ( 09. Januar 2012 und 19. Dezember 2011)
 

 

Im Rahmen des Biologieunterrichts organisierte Frau Barth ein zweitägiges Projekt, das die Schüler und Schülerinnen der SPF 11 und der  HAB-U für die Ursachen und Folgen des Klimawandels sensibilisieren sollte.

Am ersten Projekttag erarbeiteten die Jugendlichen und Frau Weimar-Ehl von der Verbraucherzentrale des Saarlandes spielerisch und sehr anschaulich, wie Weltbevölkerung, Kapital, Rohstoffe, Nahrungsmittel und Energieverbrauch weltweit verteilt sind und welche Folgen für das Klima daraus resultieren.

Der praktische Einsatz solar betriebener Geräte wie Radio, Milchaufschäumer und Ventilator oder ein solar betriebenes Modellauto zur Senkung des Kohlendioxydausstoßes ließen die Teilnehmer staunen. Sie sammelten viele weitere Möglichkeiten, wie jeder einzelne unser Klima schützen kann.

Am zweiten Projekttag faszinierte  der Umweltpädagoge von Germanwatch Herr Geißler die Schüler und Schülerinnen mit live Bildern eines Wettersatelliten, die über eine eigens aufgebaute Satellitenanlage empfangen wurden. Man konnte aktuelle Bilder von schmelzenden Gletschern, austrocknenden Flüssen, den Meeresanstieg und die vermehrte Entstehung von Stürmen auch im Mittelmeerraum im Klassenraum betrachten und auswerten. Der direkte Vergleich mit älteren Archivaufnahmen machte betroffen.

Die neuesten Forschungsergebnisse und die Satellitenbilder der Klimaexpedition haben viele Teilnehmer des Projektes nachdenklich gemacht. Sie kamen zum Ergebnis, dass jeder etwas gegen die globale Erwärmung tun kann. Der Klimawandel muss aufgehalten werden.

Musik-AG des BBZ Merzig spendet 2200 € für den Aufbau des Kinderhospizes Trier (20. Dezember 2011)

Bilder: eventfotos.net (Frank Goebel)

Am 20.12.2011 hat die Musik-AG des BBZ Merzig mit über 60 Akteuren unter der Leitung von Klaus Dewald ein besinnliches Adventskonzert unter dem Motto „Es naht ein Licht“ in der Merziger Kirche St. Josef aufgeführt, welches die vielen Besucher sehr berührte. Minutenlanger Applaus am Ende des Konzertes war der Dank an die Mitwirkenden. Das größte Kompliment machte eine Besucherin mit den Worten: „Vielen Dank für dieses wunderschöne Geschenk!“

Der Schul- sowie der Lehrerchor, die Männerschola, die Instrumentalsolisten und Begleitband begeisterten mit weihnachtlichen Klängen vom schlichten Adventslied und Gregorianischen Choral über Bachs „Wachet auf“, Händels „Joy to the world“ und Vivaldis Konzert für zwei Trompeten bis zu „;Mary`s boychild“, „A wonderful dream“ und „Hymn“ (Barclay James Harvest).

Dank des enormen Publikumszuspruches und der Spenden beim anschließenden Umtrunk ist der Geldbetrag von 2.200 Euro zusammen gekommen, den die Musik-AG bei der nächsten Konzertveranstaltung „bbz in concert `12“, am 29.03.2012 in der Stadthalle Merzig, an das Kinderhospiz in Trier spenden wird.

ES NAHT EIN LICHT IN DUNKLER NACHT

Meditation zum Adventskonzert des BBZ Merzig 20/12/2011 St. Josef, Merzig geschrieben von: T. Wacht

[Hier]

Die Lieder als mp3-Datei:

01 Es naht ein Licht

02 Veni, veni, Emmanuel

03 Wachet auf

04 May God bless my living

05 Gabriels Oboe

06 Irisches Segenslied

07 Im Nebel

08 Meditation - Es naht ein Licht

09 Engel singen Jubellieder

10 Wonderful Dream

11 Konzert für 2 Trompeten

12 Mary`s Boychild

13 Hymn

14 Es naht ein Licht

15 Joy to the world

16 Siyahamba

„Beachmanager“ - Zwei Tage lang leiten die Handelschüler der Klasse H 10-1 des BBZ Merzig ein Unternehmen (15./16.  Dezember 2011)

 

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse W-H 10-1 hatten am 15. und 16. Dezember 2011 die Möglichkeit, in einem virtuellem Unternehmen Praxisluft zu schnuppern. Beim Unternehmensplanspiel „Beachmanager“ handelt es sich um ein simuliertes Dienstleistungsunternehmen, welches Surfbretter und Tretbote an Badegäste verleiht. Als „Beachmanager“ hatte jedes Team die Aufgabe, optimal zu wirtschaften und einen möglichst hohen Gewinn zu erzielen. Hierzu mussten sie Einflussfaktoren wie z. B. Witterungsbedingungen in ihre unternehmerischen Entscheidungen mit einbeziehen.

Insgesamt spielten die 5 Teams „Summersurf Club“, „Sexy Beach“, „Arkan Aqua Sports“, „Splash“ und „Kessler Messler“ unter der Leitung von Herrn Kögler und Herrn Kessler sowie unter fachlicher Begleitung durch ein Team von Trainerinnen des ALWIS e. V. (Saarbrücken) 5 Spielrunden. Nach jeder Spielrunde erfolgte eine Auswertung, so dass jedes Team sehen konnte, welche Entscheidungen zu welchen Ergebnissen führten.

Darüber hinaus erarbeitete jedes Unternehmen ein Werbeplakat, welches der Jury präsentiert wurde. Kreativität und ein gutes Auftreten standen hierbei im Vordergrund. Alle Teams agierten mit großem Eifer und Spaß und diskutierten ihre unternehmerischen Entscheidungen meistens lautstark.

Das Unternehmensplanspiel „Beachmanager“ hat dazu beigetragen, wichtige Schlüsselkompetenzen wie Team-, Sozial- oder Kommunikationsfähigkeit zu fördern, Theorie und Praxis zu verknüpfen - und hat zudem Allen Spaß gemacht! (P. Kessler)

Oberstufenschüler des BBZ Merzig stellen sich neuen Herausforderungen (15. November 2011)
Zum ersten Mal nehmen Schüler des Oberstufengymnasiums Wirtschaft an dem Planspiel Schulbanker teil.

 

 

Eine Bank leiten, Aufgaben des Bankvorstandes übernehmen und dabei auch noch die richtigen Entscheidungen treffen?

Mit all diesen Anforderungen  werden die Teams, darunter auch Lisa Schneider, Nabi Kavak, Janine Lamberti und Elisa Schwalbach, konfrontiert, um so der Realität näher zu kommen. Insgesamt nehmen über 4.000 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland, der Schweiz und aus einigen Ländern der Europäischen Union an dem vom Bundesverband deutscher Banken organisierten Wettbewerb teil und bekommen somit die Möglichkeit den Chefsessel einer Bank zu übernehmen. Die Schüler müssen dabei nicht nur ihre erlernten Kenntnisse in den Fächern Betriebswirtschaftslehre und Rechnungswesen umsetzen, sondern auch Teamfähigkeit  zeigen und Verantwortung für ihr virtuelles Bankinstitut übernehmen. Das Spiel läuft über sechs fiktive Geschäftsjahre, in denen ihnen die Ergebnisse ihrer Entscheidungen in Form von Bilanzen mitgeteilt werden. Am 14. November 2011 startet Schulbanker in die neue Runde. (Elisa Schwalbach)

Racing-Team der HTW Saarbrücken präsentiert neuen Rennwagen (02. November 2011)

Unter Leitung von Martina Rupp präsentierte das Saar-Racing-Team der Hochschule für Technik und Wissenschaft des Saarlandes den Schülern des BBZ Merzig ein neu gebautes Rennauto. Als Ergänzung zum Studium wird von einer Gruppe von ca. 30 Studenten in einem jährlichen Rhythmus ein praxistauglicher Rennwagen konstruiert, gebaut und dann auf verschiedenen Rennstrecken getestet.

Dies alles geht nicht ohne Sponsoren. Zum Glück gibt es eine Reihe von saarländischen Unternehmen die dieses Vorhaben finanziell unterstützen und damit das Projekt erst ermöglichen. Ein Grund für das Sponsoring ist sicherlich auch die für die Unternehmen erschwerte Suche nach Ingenieuren. So gelingt es einerseits Firmen besonders motivierte Studenten zu finden, aber auch viele Studenten des Racing Teams haben über diese Kontakte ihren zukünftigen Arbeitgeber gefunden.

Zu den Aufgaben des Teams gehört neben der Arbeit am Rennwagen auch die fiktive Kalkulation einer Serienfertigung sowie die Vorstellung des Projekts an saarländischen Schulen.

Mit der Präsentation soll Freude an der Technik geweckt und für das Studium an der HTW des Saarlandes geworben werden. Dazu berichteten die Studenten den teilnehmenden Fachoberschülern von dem Alltag an der HTW und den Rahmenbedingungen des Studiums.
Fazit: Eine gelungene Veranstaltung, wie allgemein bemerkt wurde.

(N. Streit)

Deutsches Tapeteninstitut besucht BBZ Merzig (24. August 2011)

Gespannt hörten die Oberstufenschüler der Maler und Lackierer den Ausführungen von Jörg Karthaus zu, der im Auftrag des Deutschen Tapeten-Instituts (DTI) am 24. August im BBZ Merzig ein eintägiges Tapetenseminar durchführte. Zunächst referierte der Tapetenfachmann und Gutachter vom DTI über die verschiedenen Tapeten (Trägermaterial aus Papier) und Wandbeläge (Trägermaterial nicht aus Papier). Seine Ausführungen belegte er jeweils mit entsprechendem Anschauungsmaterial, das er gleich „kistenweise“ mitgebracht hatte. Aber auch die Untergrundvorbereitung, die richtige Auswahl des Kleisters und das aufmerksame Lesen des Tapetenbeipackzettels waren Schwerpunktthemen des theoretischen Teils. Auf unterhaltsame und ansprechende Weise ging er anschließend auf die verschiedenen Tapezierfehler und Schadensbilder ein, die er in seiner jahrelangen Tätigkeit zu begutachten hatte. Bei der Analyse der Reklamationen bezog er auch die „Fachfrauen“ und „Fachmänner“ aus dem Publikum mit ein, die als Oberstufenschüler schon über einige Erfahrungen beim Umgang mit Tapeten verfügen und somit gute Lösungsvorschläge brachten.

Der Nachmittag war ganz der Praxis gewidmet, und so durften die angehenden Maler und Lackierer in der hauseigenen Malerwerkstatt des BBZ unter sachkundiger Anleitung von Herrn Karthaus selbst Hand anlegen. Thematisiert wurde u. a. die richtige Auswahl der Werkzeuge zum Tapezieren, das Aufschneiden und Tapezieren von Tapeten mit verschiedenen Mustern und knifflige Situationen an Wandecken.

Nicht zuletzt hatte die lockere und humorvolle Darbietung sowie die Einbeziehung der Schüler und Schülerinnen durch Herrn Karthaus dazu beigetragen, das Fachwissen der Auszubildenden zu vertiefen und zu erweitern. Insgesamt wurde das Seminar als sehr positiv bewertet, da es sehr praxisorientiert war und vom Referenten komplex und kompetent dargeboten wurde.

Das Tapetenseminar kommentierte Jimmy Knaf, ein Schüler der Maleroberstufe: „Das war alles andere als ein langweiliger Tag. Eine gelungene Abwechslung, bei der man das Gelernte gleich im Anschluss in die Praxis umsetzen konnte.“

Abschlussfeiern der Fachoberschulen  und des Oberstufengymnasiums (16. und 17. Juni 2011)

  Abschlussfeier der Fachoberschulen 2010/2011

Den Bericht der Saarbrücker Zeitung finden Sie HIER.

  Abschlussfeier des Oberstufengymnasiums 2010/2011

Den Bericht der Saarbrücker Zeitung finden Sie HIER.

Internationale Schülerteams arbeiten Businesspläne aus

Vor den Osterferien fand zum zweiten Mal die Business Academy SaarLorLux in Oberhambach statt. An dem Projekt nahmen Schüler des Berufsbildungszentrums Merzig, des Lycée Colbert de Thionville und des Lycée Classique de Diekirch teil. Oberstudienrat Heribert Kunz, der Fachlehrer des E-Kurses Betriebswirtschaftslehre, und Studienräten Kirsten Falk, die Fachlehrerin des Seminarfaches Großregion SaarLorLux, begleiteten 19 Schüler und Schülerinnen des Oberstufengymnasiums der Klassenstufe 12 des Fachbereichs Wirtschaft während der Projektwoche.

Finanzielle Unterstützung gab es zum einen vom Deutsch-Französischen-Jugendwerk und zum anderen von den Bildungsministerien der einzelnen Länder.

Die Gruppen, die aus deutschen, französischen und luxemburgischen Schülern bestehen, beschäftigten sich mit unterschiedlichen Geschäftsideen. So entwarfen die Schüler kreative Geschäftsideen zur Gründung eines Schokoladencafés, eines Wellness-Massage-Salons oder eines Optikgeschäftes. Anhand des Businessplans beschrieben sie die geplante Umsetzung ihrer Geschäftsidee. Im Vordergrund der Projektwoche stand das eigenständige Arbeiten der Schüler in bilingualen Teams.

An den einzelnen Tagen wurden bestimmte Aspekte eines Businessplans behandelt, z. B. rechtliche Rahmenbedingungen, Analyse des Absatzmarktes, Personalplanung oder Finanzierung. Zu diesen Inhalten beschafften die Schüler Informationsmaterial. Die Informationsbeschaffung und -auswertung wurde durch Fachvorträge zu den Themenschwerpunkten unterstützt. Darüber hinaus standen Finanzierungsberater der BNP Paribas den Schülern einen ganzen Nachmittag beratend zur Seite. Die Firmenberater von BNP Paribas waren so von den Projektergebnissen der Schüler begeistert, dass sie eine Teilnahme an der Business Academy für 2012 sofort zugesagt haben.

Die Abschlusspräsentationen wurden bilingual vor einer Jury aus Fachkräften der Großregion SaarLorLux vorgestellt. Herr Zapp, Herr Schütz und Herr Jung vom Rotary Club Saarlouis Merzig diskutierten mit den internationalen Schülerteams die Geschäftsideen und ermittelten den Projektgewinner. Alle drei und der Schulleiter Herr OStD Buß lobten die hohe Qualität der eingebrachten Ideen und vor allem die gut funktionierende bilinguale Kommunikation.

Für die Schüler war die eigenständige und mehrsprachige Arbeit mit ihren gleichaltrigen Nachbarn eine neue motivierende Erfahrung. Nicht nur während der Arbeitszeit, sondern auch in der Freizeit waren alle daran interessiert, möglichst viel über ihre Nachbarn aus der Großregion zu erfahren. Bei allen wird die Business Academy 2011 mit Sicherheit in schöner Erinnerung bleiben. Neue grenzüberschreitende Freundschaften entstanden.

Bild Präsentation Au chocolat chaud: Das Team mit der Geschäftsidee Au Chocolat chaud bei der Endpräsentation ihrers Businessplanes vor der Jury aus Fachkräften der Großregion SaarLorLux

Modernisierung der EDV-Ausstattung am BBZ Merzig

Mit Hilfe von Fördermitteln des Saarlandes, des Landkreises Merzig-Wadern und aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) wurde das BBZ Merzig in den letzten 12 Monaten zu einem Kompetenzzentrum für Datenverarbeitung und Fremdsprachen ausgebaut. Insgesamt wurden 7 Klassenräume mit PCs und interaktiven Wandtafeln, 65 PCs für 5 EDV-Säle und 12 Internet­arbeitsstationen in den Fluren angeschafft und durch ein neues pädagogisch gefiltertes Netz­werk verbunden. Wie der Beauftragte für Medienpädagogik am BBZ Merzig Herr StR Helge Deuber berichtet, ist es am BBZ Merzig nun flächen­deckend in jedem Klassen­raum möglich, neue Medien in den Unterricht zu integrieren und die Unterrichtsinhalte den Schülern auf einer Lernplattform im Internet zur Verfügung zu stellen. Dies ermöglicht ein Lernen über die üblichen Unterrichtszeiten hinaus. Schüler, die zuhause nicht über einen PC mit Internetzugang verfügen, können täglich bis 16:00 Uhr die neu geschaffenen Webstationen in den Fluren nutzen. Auch der Fremdsprachenunterricht profitiert von der neuen medialen Ausstattung. So können Hörverstehensübungen mit Hilfe von Kopf­hörern in den neu geschaffenen EDV-Räumen durchgeführt werden. Dadurch ist es möglich, individueller auf Lernfortschritte einzugehen und somit die Schüler ihr Lerntempo mitbestimmen zu lassen.

Über den gewöhnlichen Unterrichtseinsatz hinaus wird derzeit mit Hilfe der neuen medialen Ausstattung auch eine Kooperation mit den Ausbildungsbetrieben aufgebaut, um so den Schülern des BBZ Merzig neben der theoretischen Grundbildung auch vertiefende Einblicke in die betriebliche Praxis zu ermöglichen. Zu guter Letzt soll die neue Ausstattung der Klassen- und EDV-Schulungsräume auch den regionalen Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Hier können zukünftig Fort- und Weiterbildungen veranstaltet werden, damit schulisches und betriebliches Lernen enger verknüpft werden.

Girlsday bei der Saarlandbrigade, 14.04.2011
  Teilnahme am 11. Girls-Day – ein Tag bei der Saarlandbrigade

Die Schülerinnen der Klassen S-FOS 11-1 und S-FOS 11-3 des BBZ Merzig verbrachten am 14. April zusammen mit Frau Moutty einen informativen und zugleich erlebnisreichen Tag bei der Luftlandebrigade 26 in Merzig auf der Ell.

Der Vormittag begann mit einer Einführungsveranstaltung, bei welcher die Schülerinnen schnell merkten, dass das Berufsbild der Soldatin alles ist, nur nicht eintönig. Der Rundgang über das Kasernengelände und der praktische Einblick in einzelne Berufsbilder wie beispielsweise Elektriker, Kfz-Mechaniker, TÜV-Prüfer und Logistiker zeigten den Schülerinnen, dass auch Soldatinnen „ganz normale Berufe“ erlernen können.

Den Höhepunkt des Tages stellte ein Sprung vom zwölf Meter hohen Sprungturm dar, der den Mutigen unter den Mädels das Gefühl eines echten Fallschirmsprungs vermittelte. Manche kostete es einige Zeit an Überwindung, bis sie sicher angegurtet, den Sprung nach unten wagten.

Ein gemeinsames Mittagessen in der Mannschaftskantine rundete den Tag ab und diente gleichzeitig dem Erfahrungsaustausch des zuvor Erlebten. Zum Abschluss des Tages fand eine Gesprächsrunde mit Soldatinnen statt, die den Schülerinnen Gelegenheit bot, Fragen zu stellen und einen Einblick in den Arbeitsalltag einer Soldatin zu erhalten.

Die Schülerinnen haben erfahren, dass der Dienst bei der Fallschirmjägertruppe Spaß machen kann, aber mitunter auch eine Portion Mut und im Ernstfall eine große Verantwortungsbereitschaft für sich und auch für andere erfordert.

Christine Moutty

Zeitzeugen, 30.03.2011
  Äußerungen von Schülern zu dem Vortrag von Frau Pusztai (Ungarn):

Am 30.03.2011 waren Zeitzeugen aus Ungarn an unserer Schule. Sie waren für ihr Alter noch recht fit. Zwei Menschen, die 120 Schüler berührten mit ihrer Geschichte über die NS-Zeit und ihren Erfahrungen über die Zeit im Konzentrationslager Auschwitz und dem Arbeitslager Allendorf, wo sie für den Krieg Handgranaten und Bomben herstellen mussten. Sie berührten uns alle, das hat man gemerkt, denn wenn Schüler so aufmerksam und mit Interesse der Geschichte folgen, dann muss es schon etwas Besonderes sein. Durch so eine Geschichte hat man sofort ein ganz anderes, ein schlimmes Bild von der Nazi-Zeit und der Zeit der Judenverfolgung.

Ich bin froh darüber, dass es noch Menschen gibt, die die Hitlerzeit überlebt haben und uns darüber berichten konnten. Wenn man das persönlich von Menschen hört, die selbst dabei waren, bekommt man ein ganz anderes Bild davon.

Ich bin fasziniert, dass Frau Pusztai auch nach allem, was sie erlebt hat, noch so aufrecht und selbstbewusst durch’ s Leben geht und so offen über diese Dinge berichten kann.

Es hat mich beeindruckt, dass Frau Pusztai auf eine Art und Weise, wie es niemand kennt, von „damals“ geredet hat.

Frau Pusztai konnte erst nach 60 Jahren über die Ereignisse im Konzentrationslager sprechen. Als sie nach der Befreiung in ihr Elternhaus zurückwollte, war das Haus voller fremder Menschen. Für sie war kein Platz mehr da.

Da Frau Pusztai es selbst miterlebt hatte, konnte sie uns alles gut weiter geben. Ich finde es sehr mutig von ihr, über diese dinge zu sprechen, nach alldem, was sie erlebt hat. Ich fand es auch sehr ergreifend, als sie erzählte, dass sie nach der Befreiung wieder in ihr Heimatdorf zurück ging und ihr Haus sah. Doch noch erschreckender, dass sich dort Leute eingenistet hatten und sie nicht ins Haus ließen.

Ich finde, man sollte so lange es noch möglich ist, so viele Schüler/innen an Gesprächen mit Zeitzeugen Teil nehmen lassen, damit viele die Chance haben, zu realisieren, wie gut es ihnen heute eigentlich geht und es dadurch auch evtl. lernen zu schätzen.

Ich persönlich finde es sehr wichtig, sich einen Eindruck zu machen, so lange es noch geht. Denn für Außenstehende ist es schwer, sich diese Dinge vorzustellen, wenn man sie nur von anderen Außenstehenden erfährt. Man sieht alles mit anderen Augen und es kommen weiterhin viele Fragen auf, die man sich selbst stellt.

Es war sehr interessant von einer Zeitzeugin, die im KZ Auschwitz war, persönlich zu hören, wie dort der Alltag abgelaufen ist. Vor allem, wie sie es persönlich geschafft haben, unter diesen Bedingungen noch so viel Kraft und Lebenswillen zu finden, nicht aufzugeben und zu hoffen, dass alles wieder gut wird.

Fußballturnier, 02.03.2011
 

Fußballturnier endet mit einem Krimi

Alfred Hitchcock hätte es nicht besser inszenieren können. Denn zu aller Überraschung entwickelte sich das Endspiel im Vormittagsturnier der GS-,WH- und BGJ- Klassen zu einem regelrechten Krimi. Vor dem Finale zwischen der WH 10.2 und der BGJ 1 galten die Handelsschüler nach den in der Vorrunde und auch im Halbfinale gezeigten Leistungen als klare Favoriten. Und dieser Favoritenrolle schienen sie zu Beginn des Finales auch gerecht zu werden. Schnell gingen sie in Führung, versäumten es jedoch in der Folgezeit „den Sack zuzumachen“. Im Gegenteil: Die Berufsgrundschüler wurden immer stärker, erzielten den Ausgleich und hatten kurz vor Schluss den Siegtreffer auf dem „Schlappen“.

Im notwendigen 7m-Schießen musste dann sogar die „sudden death-Regel“ zur Anwendung kommen, bevor die WH 10.2 zwar als glücklicher, aber im Endeffekt auch als verdienter Sieger die Siegprämie in Empfang nehmen konnte.

Das kleine Finale sah einen klaren Sieger. Die WH 11.2 gewann deutlich mit 4:0 gegen die BGJ 2, welche in ihrem Halbfinale den Endspielteilnehmer BGJ 1 ebenfalls in ein 7m-Schießen gezwungen hatten.

Das Mädchenturnier, an dem leider nur drei Mannschaften des Beruflichen Gymnasiums teilnahmen, gewann letztendlich verdient – aufgrund der größeren Physis und Cleverness – die Mannschaft des Ogym 12  mit einer überragenden Lina Kiefer – dem roten Schrecken – vor den Mannschaften des Ogym 13 und des Ogym 11.2

 

Dicke Überraschung beim Nachmittagsturnier

Mit einer faustdicken Überraschung endete das Turnier der Mannschaften aus den FOS- und Ogym– Klassen. Auch hier galt nach den gezeigten Leistungen in der Vorrunde und erst recht im Halbfinale eine Mannschaft, die Ogym 12, als klarer Favorit, hatte sie doch in ihrem Halbfinale, dem „vorweg genommenen Endspiel“ der W-FOS 12.4 deutlicher als das Ergebnis von 2:0 besagt die Grenzen aufgezeigt. Im Endspiel traf sie jedoch mit der S/FOS 12.1, die sich in ihrem Halbfinale gegen die S/FOS 12.3 gerade so ins Finale gezittert hatte, auf einen Gegner, der sich in punkto Schnelligkeit, Durchsetzungsvermögen und Siegeswillen überlegen zeigte und vollkommen verdient mit 2:1 den Hallenboden als Sieger verließ. Das kleine Finale gewann die W-FOS 12.4 mit 4:0 klar und deutlich gegen die S/FOS 12.3.

Die Siegerehrungen wurden in bewährter Manier von K.H. Buss, unserem Schulleiter, durchgeführt, der es auch diesmal nicht versäumte, den veranstaltenden Sportlehrern zu danken, die es sich wie eh und je nicht nehmen ließen dieses Turnier auch gegen Widerstände (Anmerkung: warum eigentlich?) durchzuziehen.

Zum Schluss noch ein Dankeschön an die Schulleitung bzw. das Sekretariat sowie dem Schulförderverein für die zur Verfügung gestellten Siegprämien.

Biedermänner gibt es zu jeder Zeit, 25.02.2011

Wiener Forum Theater gastiert mit Frischs „Biedermann und die Brandstifter“ im BBZ Merzig

Foto von Sebastian Cremer OGymW,S 11,2:
 

von links nach rechts:

Babette Biedermann (S. Schreieck), die Brandstifter Eisenring (V. Haiden),  Schmitz (W. Förster) und Gottlieb Biedermann (H. Haiden)

 

 

In diesem Jahr stellt das Wiener Forum Theater den Schülern des Berufsbildungszentrums Merzig das immer aktuell gebliebene Schauspiel von Max Frisch „Biedermann und die Brandstifter“ vor. Schauspielleiter Heinz Haiden demonstriert den jungen Leuten die Gefährlichkeit eines feigen Gottlieb Biedermann, für den nicht sein kann, was nicht sein darf. Recht früh war dieser Zentralfigur schon klar geworden, dass er sich mit Schmitz, gespielt von Walter Förster, und Eisenring, von Valentin Haiden besetzt, zwei gefährliche Brandstifter ins Haus geholt, denen es durch Schmeicheleien und Drohung gelungen war, ihre Benzinfässer auf dem Speicher für die geplante große Katastrophe zu deponieren. Haiden erklärt dem Gymnasiast Felix Neisius in einem Interview: „ Ich habe diese Rolle schon oft gespielt und kann mich mit ihr absolut identifizieren. Ich trete auf die Bühne und bin dann Gottlieb Biedermann, so kann ich den Zuschauer überzeugen.“ Für den Autor Max Frisch war die damalige kommunistische Unterwanderung der Behörden in der Tschechoslowakei  nach dem Zweiten Weltkrieg der Impulsgeber für das Werk, das zuerst als Hörspielfassung geschrieben wurde. Als schließlich die totale Machtübernahme der Kommunisten in Prag erfolgte, war es für die Bevölkerung zu spät etwas zu unternehmen.
In dieser Burleske behauptete Brandstifter Eisenring, dass mit Humor und Mitleidsweckung Menschen zwar getäuscht werden können, aber die beste Manipulationsmöglichkeit ist immer noch die reinen Wahrheit, die keiner wirklich glaubt. Haiden erinnerte während des Prologs der Aufführung an den Beginn der nationalsozialistischen Machtergreifung und das Erscheinen von „Mein Kampf“, in dem die Menschen damals sehr wohl Informationen über die Hitlersche Rassenlehre nachlesen konnten, aber an eine Umsetzung nicht glaubten. Auch die beiden Brandstifter behaupteten, dass sie Brandstifter seien, aber Biedermann konnten sie nicht überzeugen, sogar Streichhölzer gab er ihnen, denn richtige Brandstifter müssen sie nach seiner Auffassung natürlich für die Auslösung der Katastrophe bei sich haben. Nur Frau Biedermann, gespielt von Silvia Schreieck, blieb bis zum Schluss skeptisch. Schließlich lud Gottlieb Biedermann die beiden Ganoven zu einem Gansessen ein, um sich so ihre Freundschaft zu sichern und sie von ihrem Vorhaben abzubringen. Keine Chance!
Der Autor nannte dieses Drama ein „Lehrstück ohne Lehre“, vielleicht in resignierender Absicht, dass Menschen nicht bereit sind, aus ihren Fehlern zu lernen. Aber eine Lehre lässt sich sehr wohl auch für 2011 finden, denn die Gleichgültigkeit vieler Biedermänner der Gesellschaft, die eine mögliche Katastrophe, beispielsweise die radioaktive Verseuchung durch ein altersschwaches Kernkraftwerk, erahnen, aber aus fehlender Zivilcourage nichts unternehmen, ist vorstellbar. Auch medienwirksame Menschlichkeit von Managern, aber knallharte Entlasspraxis im Unternehmen kann kritisiert werden. Dies war in Amerika der Grund, warum die Aufführung kein Erfolg wurde, denn Biedermann entließ den Erfinder Knechtling und verursachte so seinen Selbstmord. Amerikaner plädierten aber damals für freies Unternehmertum „free enterprise“ und verstanden nicht, dass Frisch diese Kündigungsmethode in seinem Werk anprangerte.
Am Schluss der Aufführung richteten die Schauspieler die zentrale Frage an die Jugendlichen: „Was hätten Sie denn gemacht und wann?“

Blutspende am BBZ, 17.-18.01.2011

       

Die Schülerinnen und Schüler des  Oberstufengymnasiums besuchten am 16.12.2010 das Herzzentrum Saar in Völklingen

 

 

Erstmals besuchten  angehende Abiturientinnen und Abiturienten des BBZ Merzig, auf Einladung des Chefarztes Herrn Dr. Isringhaus das Herzzentrum Saar in Völklingen.

Es war die dritte Veranstaltung, die mit der ambitionierten Hilfe  von Herrn Dr. Isringhaus innerhalb der letzten drei Jahre durchgeführt werden konnte. Die vorherigen Veranstaltungen fanden jedoch immer im Schulzentrum statt.  Dieses Mal war es möglich, die theoretisch dargestellten Abläufe in dem praktischen Umfeld des Krankenhauses zu vermitteln.

Herr Dr. Isringhaus präsentierte den Schülerinnen und Schülern eine eindrucksvolle Präsentation über die Verfahrens- und Behandlungsweisen innerhalb des Zentrums. Dabei ging er vor allem auf die Methoden der Implantation von Herzklappenimplantaten und auf Diagnoseverfahren sowie auf Therapiemaßnahmen bei Arteriosklerose ein.  Auch stellte er dem interessierten Publikum die neusten Techniken aus der Kardiologie vor. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit gezielte Fragen zu stellen, die sich im Unterricht des E- und G-Kurses ergeben hatten.

Nach der Präsentation führte Herr Dr. Isringhaus die Jugendlichen durch die Station. Besonders interessant fanden sie die Diagnose- und Therapieräume, in denen sie, beobachtend hinter Glaswänden, das Legen von Herzkathetern  verfolgen konnten. Eine Herzkatheter-Untersuchung wird zur Beurteilung oder zur Feststellung unterschiedlicher Herzerkrankungen vorgenommen. Daher wird sie oft eingesetzt, wenn ein Patient Symptome hat, hinter denen eine ernsthafte Herzkrankheit stecken könnte. Dazu gehört die durch Arteriosklerose ausgelöste Angina pectoris, die mit enormen körperlichen  Leistungsabfällen und Schmerzen sowie Engegefühl in der Brust.

Auch hier hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Ärzte und Stationspfleger  mit Fragen zu löchern. Dieses Angebot wurde vor allem von den  Jugendlichen genutzt, die sich ihre Zukunft im medizinischen Bereich vorstellen können.

Adventskonzert 2010 - 14.12.2010

Quelle: www.eventfotos.net

Die Musik-AG versetzte 300 begeisterte Zuhörer in vorweihnachtliche Stimmung.

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Aids-Prävention mit Nachhaltigkeit, 01.12.2010

Fachoberschüler spenden Erlös des Welt-Aids-Tages an die Aids-Hilfe Saar

 

 

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 der Fachoberschule Soziales des BBZ Merzig haben durch ihren Aktionstag anlässlich des Welt-Aids-Tages auf das Thema HIV/Aids aufmerksam gemacht und eine Spendensumme von 230 Euro erzielt.

Anlässlich des Welt-Aids-Tages am 01.12.2010 wurde am BBZ Merzig ein Aktionstag veranstaltet, der auch außerschulisches Interesse geweckt hat, indem der Saarländische Rundfunk darüber berichtet hat. Der diesjährige Welt-Aids-Tag stand unter dem Motto „Positiv zusammen leben. Aber sicher!“. Erstmals standen hinter diesem Motto reale Personen, die selbst mit HIV infiziert sind und für mehr Solidarität und Antidiskriminierung warben. HIV bzw. Aids soll in der Öffentlichkeit wieder präsenter werden, denn Aids ist immer noch nicht heilbar! Im Jahr 2010 haben sich nach Schätzungen des Robert-Koch-Institutes im Saarland 40 Menschen mit HIV infiziert, das sind 15 Neuinfektionen mehr als 2009. Das sind Zahlen, die einmal mehr dafür sprechen, Aufklärung zu betreiben, wie man sich vor einer Infektion schützen kann.

Bereits im Vorfeld haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse S-FO12.3 mit viel Engagement und Kreativität Poster zu verschiedenen Themen rund um HIV und Aids erstellt, um sie am Aktionstag ihren Mitschülern zu präsentieren. Am Welt-Aids-Tag selbst erwarteten die Lernenden der Jahrgangsstufe 12 der Fachoberschule Soziales ein abwechslungsreiches Programm. Frau Braß von der Aids-Hilfe Saar e.V. (Saarbrücken), Frau Gärtner vom Paul-Marien-Hospiz (Saarbrücken) und Frau Krupke-Jakob vom Gesundheitsamt Merzig waren als externe Expertinnen eingeladen, um den Aktionstag mit Informationen aus der Praxis zu unterstützen. Im Anschluss an die Expertenrunden standen die Schülerinnen und Schüler ihren Mitschülern Rede und Antwort zu ihren selbst gestalteten Postern. Sie informierten ihre Mitschüler beispielsweise über die Geschichte und Wirkungsweise des HI-Virus, die Ansteckungsrisiken, Präventionsmaßnahmen, die gegenwärtige Situation in Deutschland, Osteuropa und Südafrika. Durch den Verkauf von selbst gebackenem Kuchen, roten Schleifen, ein Zeichen der Solidarität mit den HIV-Infizierten, und Aids-Bärchen erzielten die Schüler einen Erlös von 230 Euro. Diese Summe wurde dieser Tage im Beisein von Schulleiter Karlheinz Buß und Abteilungsleiter Klaus Dewald von Frau Dr. Bettina Späth, die den Aktionstag zusammen mit der Klasse S-FO12.3 organisiert hat, an Frau Christina Braß übergeben. Diese bedankte sich im Namen der Aids-Hilfe Saar sehr herzlich dafür. Die Aids-Hilfe Saar unterstützt HIV-Infizierte und leistet Aufklärungs- und Präventionsarbeit insbesondere an Schulen. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 haben am BBZ Merzig durch ihre Posterpräsentationen einen großen Anteil zur Aids-Aufklärung ihrer Mitschüler beigetragen, die nun ihrerseits ihre Familie oder Freunde informieren können. So funktioniert Aids-Prävention mit Nachhaltigkeit.

 

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